Spürbare Einkommenserhöhung und Sicherung des Jahresurlaubs erstritten

9. März 2013 | Themenbereich: Gewerkschaft der Polizei, Interessenvertretungen | Drucken

Ein „insgesamt akzeptables Ergebnis“, bewertete der Bundesvorsitzende der Gewerkschaft der Polizei (GdP), Bernhard Witthaut, die in den frühen Morgenstunden des 9. März nach zähen Verhandlungen um eine spürbare Erhöhung der Einkommen für rund 800.000 Beschäftigte des öffentlichen Dienstes der Länder in Potsdam erzielte Einigung mit den Arbeitgebern des öffentlichen Dienstes. Die Verhandlungen hatten am Donnerstag begonnen. In der Nacht zum Samstag hatte sich der Durchbruch bereits abgezeichnet.

Witthaut: „Leider ist es nicht gelungen, die Diskriminierung der Lehrer durch das Besoldungsdiktat der öffentlichen Arbeitgeber, insbesondere in den neuen Bundesländern, zu beseitigen und einen Einstieg in einen bundesweiten Tarifvertrag für die angestellten Lehrer zu schaffen. Unsere Kolleginnen und Kollegen werden sie nach wie vor in diesem Kampf unterstützen.“

Die erzielten Einkommenserhöhungen von 2,65 Prozent ab 1. Januar 2013 und noch einmal 2,95 Prozent ab 1. Januar 2014 wertete der GdP-Vorsitzende als notwendigen Schritt, um eine weitere Abkoppelung der Beschäftigten des öffentlichen Dienstes der Länder von der allgemeinen Einkommensentwicklung zu verhindern und als ein deutliches Signal für die nächste Tarifrunde für Bund und Kommunen im kommenden Jahr.

Kerstin Philipp, stellvertretende Bundesvorsitzende und für die Tarifpolitik im Geschäftsführenden GdP-Bundesvorstand zuständig: „Besonders stolz sind wir darauf, dass wir das Anliegen der Beschäftigten, eine Einschränkung des Jahresurlaubs zu verhindern, erfüllen konnten. Das ist neben der Einkommenserhöhung die richtige Antwort auf die steigende Arbeitsbelastung im öffentlichen Dienst. Auch freue ich mich besonders über die erstrittenen Verbesserungen für die Auszubildenden. Das gilt sowohl für die Anhebung der Vergütung, aber auch besonders für die Sicherung ihrer beruflichen Perspektiven durch die erzielte Übernahmeregelung.“

 

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