Einkommensrunde 2013 der Länder

6. März 2013 | Themenbereich: Beamten-Tarifrecht, Nordrhein Westfalen | Drucken

Am 31. Januar 2013 hat die Einkommensrunde der Beschäftigten der Länder begonnen. Die Arbeitgeber haben in 2 Verhandlungsrunden keine Angebote vorgelegt. Stattdessen dringen aus den Ministerien Informationen an die Öffentlichkeit, die Anlass zur Besorgnis geben.

 

  •  Gehaltskürzungen
  • Ausweitung der Arbeitszeit
  • Nullrunden sowohl im Angestellten- als auch im Beamtenbereich
  • Keine Übernahme des Tarifabschlusses auf die Beamten

Sehr geehrte Frau Ministerpräsidentin,

machen Sie endlich ein Angebot und hören Sie auf, unsere Geduld mit Ihren taktischen Spielchen zu strapazieren.

Keine weiteren Grausamkeiten und Kürzungen auf Kosten der Tarifbeschäftigten und Beamten. Die Tarifbeschäftigten haben in den letzten Verhandlungsrunden aufgrund der moderaten Tariferhöhungen zur Genüge zur Haushaltskonsolidierung beigetragen.

Nun ist es an der Zeit, ein Zeichen zu setzen und die Arbeit der Tarifbeschäftigten der Länder auch Wert zu schätzen.

Wir haben uns nicht selbst eingestellt. Wir sind Angestellte der Länder. Die Landesregierung hat uns eingestellt und aus- und fortgebildet. Die Tarifbeschäftigten der Länder sind Fachkräfte auf ihren Gebieten. Mit jedem Gesetz, jeder Verordnung und jedem neuen Erlass überzieht die Regierung den öffentlichen Dienst mit weiteren Aufgaben, die in den täglichen Arbeitsablauf integriert werden müssen. Dies führt zu einer stetig steigenden Arbeitsverdichtung und neuen Aufgaben besonders bei der Kriminalpolizei.

Der Abbau von Angestelltenstellen bindet außerdem zunehmend Vollzugsbeamte, die die Verwaltungsaufgaben der Tarifbeschäftigten übernehmen müssen.

Frau Ministerpräsidentin,

beenden Sie endlich dieses Trauerspiel und geben Sie ein eindeutiges Zeichen, dass Sie die Arbeit der Tarifbeschäftigten und Beamten des Landes schätzen. Dazu gehört auch die sofortige 1:1 Übertragung der Ergebnisse der Tarifverhandlungen auf die Beamtenbesoldung.

Quelle: BDK NRW

 

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