Brand- und Katastrophenschutz-Portal nimmt Pilotbetrieb auf

6. März 2013 | Themenbereich: Bevölkerungsschutz, Rheinland-Pfalz | Drucken

Die Staatssekretärin im Ministerium des Innern, für Sport und Infrastruktur, Heike Raab, hat auf der CeBIT das Brand- und Katastrophenschutz-Portal Rheinland-Pfalz für den Pilotbetrieb freigeschaltet. Das Land Rheinland-Pfalz stellt mit diesem Portal künftig allen Aufgabenträgern im Brand- und Katastrophenschutz sowie dem Rettungsdienst vier Funktionen zur Verfügung:

  • eine zentrale Wissensplattform auf stets aktuellem Stand;
  • abgesicherte Informations- und Kommunikationsmöglichkeiten via Web;
  • Organisationsportale für alle Aufgabenträger auf einer Plattform;
  • Anbindung und Integration von Fachanwendungen.

Staatssekretärin Raab, die auch IT-Beauftragte der Landesregierung ist, sagte: „Gerade im Bereich der Behörden und Organisationen mit Sicherheitsaufgaben, kurz BOS genannt, ist die zeitnahe Bereitstellung von Wissen und Informationen entscheidend für eine effektive Aufgabenwahrnehmung. Unsere Form der organisationsübergreifenden, IT-unterstützten Zusammenarbeit im Brand- und Katastrophenschutz und beim Rettungsdienst ist bundesweit einmalig.“

Raab erläuterte die Herausforderung, eine zukunftsfähige Software zu entwerfen, die das aus den 1990er Jahren stammenden Konzept für das Einsatz- und Verwaltungsunterstützungssystem für den Brand- und Katastrophenschutz (EVUS) zuverlässig abbildet. Um aufwendige neue Konzeptphasen zu vermeiden habe Rheinland-Pfalz auf der CeBIT 2011 zunächst eine Machbarkeitsstudie auf Basis der im Praxiseinsatz bewährten Portallösung „POLIZEI ONLINE“ vorgestellt. Nachdem Innenminister Roger Lewentz der Umsetzung zugestimmt hatte, habe ein Team aus Mitarbeitern der Landesdienststellen und kommunalen Praktikern in Zusammenarbeit mit der Universität Koblenz die ursprüngliche Lösung für den Praxiseinsatz im Brand- und Katastrophenschutz in verhältnismäßig kurzer Zeit betriebsfähig gemacht.

„Ich bin überzeugt, dass unser Brand- und Katastrophenschutz-Portal einen relevanten Beitrag zum Erhalt und zur Verbesserung der Sicherheit in Rheinland-Pfalz leisten wird“, sagte die Staatssekretärin.

 

 

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