Hochmoderne Sanitäts-Gerätewagen für die MTF in Thüringen

25. Februar 2013 | Themenbereich: Bevölkerungsschutz | Drucken

Christoph Unger, Präsident des Bundesamtes für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe (BBK), übergab am 21. Februar dem Innenminister des Landes Thüringen, Jörg Geibert, in Eisenach sieben neue Gerätewagen Sanität (GW San) für die Medizinische Task Force (MTF) in Thüringen.

An der Veranstaltung in Eisenach nahmen auch der Bürgermeister der Stadt Andreas Ludwig und Norbert Seitz, Leiter der Abteilung für Krisenmanagement und Bevölkerungsschutz im Bundesministerium des Innern (BMI) teil.

Unger betonte in seiner Rede die Bedeutung der zahlreich erschienen freiwilligen Helferinnen und Helfer der Hilfsorganisationen. Ohne deren Mithilfe wäre die Bewältigung der Aufgaben im Bevölkerungsschutz gar nicht möglich. Das weltweit einmalige System eines im Großteil freiwilligen Bevölkerungsschutzes sei auf Ehrenamtliche im Besonderen angewiesen. „Ich hoffe“, so Unger, „die vom Bund zur Verfügung gestellten Fahrzeuge werden auch in Zukunft die Qualität und Leistungsbereitschaft der Notfallversorgung im Bereich des Katastrophenschutzes im Land Thüringen stärken“.

Anschließend wurden die GW San-Fahrzeuge offiziell an den thüringischen Innenminister Jörg Geibert übergeben, der sie daraufhin an die zukünftigen MTF-Einheiten von Deutschem Roten Kreuz (DRK), dem Arbeiter-Samariter-Bund (ASB) und der Johanniter-Unfall-Hilfe (JUH) weitergab.

Bereits am Morgen hatten Einsatzkräfte der Hilfsorganisationen die sieben neuen Fahrzeuge nach einer umfassenden Einweisung im Bestückungslager des BBK in Bonn-Dransdorf in Empfang genommen. In Zukunft werden die Fahrzeuge eine wesentliche Komponente der neu aufgestellten MTF-Einheiten sein. Der Bund ergänzt mit diesem Konzept im Rahmen seiner Aufgabenwahrnehmung im Bereich des Zivilschutzes den Katastrophenschutz der Länder vor allem im Bereich „Großanfall von Verletzten“. Die Helferinnen und Helfer der besonderen Verstärkungseinheit sind mit dem neuen Gerät in der Lage, direkt am Katastrophenort einen Behandlungsplatz für eine erste Notfallversorgung einzurichten.

Mit einem Gesamtwert von 154.000 Euro sind die Fahrzeuge, in denen sechs Personen Besatzung Platz finden, für einen solchen Ernstfall bestmöglich ausgestattet. Zur Ausstattung gehören unter anderem Stromerzeuger, Zelte, Heizungen, Absperrmaterial, Werkzeuge, Tragen, Defibrillatoren, Beatmungsgeräte, Verbandsmaterial und eine Grundausstattung mit Medikamenten.

Im Rahmen der Veranstaltung wurden außerdem vier Helferinnen und Helfer des Roten Kreuzes für 15 Jahre ehrenamtlichen Dienst im Bevölkerunkschutz von Innenminister Geibert mit der Katastrophenschutzmedaille in Bronze ausgezeichnet. Auch BBK-Präsident Unger hatte für die Geehrten noch eine weiteres Präsent dabei, nämlich eine per Handkurbel aufladbare Taschenlampe ganz im Sinne von „Für den Notfall vorgesorgt“.

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