Polizei ist beliebter Arbeitgeber in Hessen

19. Februar 2013 | Themenbereich: Polizei | Drucken

Heute starten hessenweit insgesamt 220 junge Frauen und Männer ihr Studium im gehobenen Polizeivollzugsdienst.
Innenminister Boris Rhein: „Die innere Sicherheit ist ein Schwerpunkt der Hessischen Landesregierung. Wir haben 2008 damit begonnen, gezielt Vollzugspersonal bei der Polizei aufzubauen. Inzwischen haben wir so viele Polizisten auf Hessens Straßen im Einsatz wie nie zuvor. Damit dies so bleibt, haben wir die Zahl von 13.764 Polizistinnen und Polizisten auch schon für das Jahr 2014 festgeschrieben. Das ist ein entscheidender Beitrag für die Sicherheit unserer Bürgerinnen und Bürger.“
Hessens Polizei ist ein beliebter Arbeitgeber. So bewarben sich für den heutigen Einstellungstermin rund 2200 Frauen und Männer. Von den 2051 eingeladenen Bewerbern absolvierten 242 das Eignungsauswahlverfahren mit einem sehr guten Ergebnis.
Innenminister Boris Rhein betonte bei der Begrüßung der neuen Polizistinnen und Polizisten, dass der Polizeiberuf besondere Ansprüche an die Persönlichkeit jedes einzelnen stellt.
„Es ist jedem Einzelnen hoch anzurechnen, wenn sie oder er sich gerade in Zeiten, in denen sich die gezielten Angriffe auf Polizisten häufen, für einen Beruf entscheidet, der physische und psychische Belastbarkeit, hohen persönlichen Einsatz und besonderes Verantwortungsbewusstsein erfordert“, hob der Innenminister hervor. „Darüber hinaus ist der Polizeiberuf sehr abwechslungsreich und bietet hervorragende Karrierechancen“, so Rhein.
Insgesamt stellt das Land Hessen in diesem Jahr 460 (220 heute und 240 im Herbst) neue Polizistinnen und Polizisten ein. Damit richtet das Innenministerium die Neueinstellungen 2013 am künftigen Ersatzbedarf aus, der nach Ende der dreijährigen Ausbildung im Jahr 2016 bei ca. 450 Beamtinnen und Beamten liegt.
Innenminister Boris Rhein: „Die hessische Polizei ist personell besser aufgestellt, als dies unter der Rot-Grünen Landesregierung je der Fall war. In den vergangenen Jahren hat die hessische Polizei über Bedarf ausgebildet. Neben der haushalterischen Vorsorge haben wir insbesondere durch die Sicherheitsoffensive fachlich die richtige Weichenstellung für die Herausforderungen der Zukunft gestellt. Insbesondere investieren wir auch künftig intensiv in die polizeiliche Grundversorgung. “
So verstärken seit September 2011 bis zu 100 Polizeibeamtinnen und -beamten der Hessischen Bereitschaftspolizei dauerhaft die hessischen Polizeipräsidien (Programm Regionale Sicherheit). Davon profitieren Polizeistationen und -reviere genauso wie Tatortkommissariate oder die Kriminaldauerdienste, um nachhaltig an den Brennpunkten besondere Kriminalitätsphänomene wie Diebstahlserien, Vandalismusschäden oder Drogenkriminalität zu bekämpfen.
Mit dem Projekt „300 in 3 Jahren“ ist seit Februar 2012 die zweite Stufe der Sicherheitsoffensive gestartet. Das Ziel des Projekts ist es, die Basisdienststellen in 3 Jahren mit zusätzlichen 300 Polizistinnen und Polizisten zu verstärken. Mit der Sicherheitsoffensive verstärkt die Polizei dauerhaft die Präsenz im öffentlichen Raum und trägt so dem Sicherheitsbedürfnis in der Bevölkerung Rechnung.

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