BDK nimmt Stellung zu den Schichtdienstmodellen

15. Februar 2013 | Themenbereich: Berlin, Bund Deutscher Kriminalbeamter, Interessenvertretungen | Drucken

In einer ausführlichen Stellungnahme hat der Landesverband Herrn PPr Klaus Kandt die Position des BDK zu den aktuellen Entwicklungen bei den Arbeitszeitmodellen im Schichtbetrieb dargelegt. Besonderes Augenmerk haben wir dabei auf die besonderen Umstände bei der kriminalpolizeilichen Sofortbearbeitung gelegt, die mit den anderen betroffenen Dienstbereichen kaum vergleichbar ist.

Der BDK erkennt dabei an, dass der 12h- Dienst aus verschiedenen Gründen nicht gewollt ist und jedwede Argumentation dafür verhallen wird. Deshalb haben wir uns auf die anderen wesentlichen Elemente beschränkt, die wir bei der Weiterentwicklung jeden Dienstzeitmodells für die kriminalpolizeiliche Sofortbearbeitung für notwendig erachten.

Der BDK fordert deshalb:

  •   Keine Belastungsorientierung unterhalb einer auskömmlichen Mindestbesetzung der Schichten
  •  Reduzierung der Sollstunden auf mind. 40h/ Woche analog zu den Bürodienstzeiten
  •  Entwicklung eines Arbeitszeitmodells mit Stundenüberschuss für die Erwirtschaftung von Freischichten, Abkehr von sog. „auskömmlichen“ Arbeitszeiten
  •  umfassende Beteiligung und Einbindung der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter verbunden mit einem Ende weiterer Experimente.

Für den Bund Deutscher Kriminalbeamter steht die Erhaltung der kriminalpolizeilichen Sofortbearbeitung in ihrer bisherigen Qualität und Handlungsfähigkeit an erster Stelle. Dies ist nicht nur im Sinne der Kolleginnen und Kollegen, sondern auch der Anspruch, den die Bürgerinnen und Bürger Berlins, unserer Hauptstadt, an ihre Kriminalpolizei stellen dürfen.

 

 

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