Aufruf zum Landespräventionspreis 2013

13. Februar 2013 | Themenbereich: Mecklenburg-Vorp., Prävention | Drucken

Landespolizei und Landesrat für Kriminalitätsvorbeugung suchen ab sofort gemeinsam nach Projekten und Initiativen, die Senioren in Mecklenburg-Vorpommern davor schützen, zu Opfern von Straftaten zu werden.

Die besten derartigen Projektideen oder -erfahrungen sollen im Herbst dieses Jahres mit dem Landespräventionspreis 2013 unter dem Thema „Sicher und Aktiv im Alter“ ausgezeichnet werden.

Darüber informierten der Direktor des Landeskriminalamtes Ingolf Mager und der Geschäftsführer des Landesrates für Kriminalitätsvorbeugung Mecklenburg-Vorpommern (LfK) Armin Schlender in Schwerin.

Landespolizei und Landesrat für Kriminalitätsvorbeugung setzen damit auch in diesem Jahr ihre bewährte Praxis fort, regelmäßig alle zwei Jahre Organisationen, Einrichtungen oder Einzelpersonen, die sich in vorbildlicher Weise in der Kriminalitätsvorbeugung engagieren, mit dem Landespräventionspreis auszuzeichnen.

Den Landespräventionspreis 2011 erhielten drei Projekte, die sich um den Schutz von Kindern und Jugendlichen vor den Gefahren der neuen Medien verdient gemacht hatten.

Bis zum 20. September 2013 hat nunmehr erneut jeder Gelegenheit, Projekte und Initiativen vorzuschlagen, die es nach seiner Auffassung verdient haben, mit dem Landespräventionspreis 2013 ausgezeichnet zu werden. Die entsprechende Anmeldekarte steht unter www.kriminalpraevention-mv.de zum Download bereit, liegt aber auch in allen Polizeidienststellen, bei den Kommunalen Präventionsräten und den Seniorenverbänden vor.

Eine Jury wird aus den Einsendungen jene Preisträger auswählen, die dann im Rahmen des 7. Landespräventionstages am 28. November 2013 in Schwerin aus den Händen von Innenminister Lorenz Caffier den Landespräventionspreis in Form eines Pokals und das Preisgeld in Höhe von insgesamt 3.000 EUR entgegen nehmen können.

Mit der Wahl des Mottos „Sicher und Aktiv im Alter“, das zugleich auch Thema des 7. Landespräventionstages sein wird, folgen Landespolizei und Landesrat für Kriminalitätsvorbeugung den eigenen Erkenntnissen und Erfahrungen sowie den Einschätzungen vieler anderer Fachleute und Praktiker, dass in Folge der demographischen Entwicklung die Seniorensicherheit in den kommenden Jahren weiterhin an Bedeutung gewinnen wird.

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„Der Schutz lebensälterer Menschen vor Straftaten bedarf unserer besonderen Aufmerksamkeit“, betont Ingolf Mager, Direktor des Landeskriminalamtes. Laut Polizeilicher Kriminalstatistik für Mecklenburg-Vorpommern sind ca. 6 % der Opfer von Straftaten 60 Jahre alt und älter. „Es ist wichtig, spezielle Präventionsmaßnahmen für Senioren anzubieten und zugleich die Ermittlungstätigkeit der Polizei verstärkt auf diesen Schwerpunkt auszurichten. Beides wird in Zukunft aufgrund der sich abzeichnenden demographischen Entwicklung zunehmend von Bedeutung sein. In den letzten Jahren haben wir deshalb verstärkt Präventionsveranstaltungen für diese Altersgruppe durchgeführt. Schwerpunkte waren dabei Themen wie Tricks an der Haustür (Hilfsbereitschaft an der Haustür), Enkeltrickbetrügereien, Gefahren im Internet oder Sicherheitsmerkmale der Eurobanknoten.“

„Auch der Landesrat für Kriminalitätsvorbeugung zählt die Seniorensicherheit bereits seit vielen Jahren zu seinen Schwerpunkten“, so LfK-Geschäftsführer Armin Schlender. „Wer gesamtgesellschaftliche Präventionsarbeit ernst nimmt, muss die Senioren als Zielgruppe einbeziehen. Zudem leisten Senioren mit ihrem großen Erfahrungswissen, ihrem Engagement und ihrem Zeitbudget vielerorts selbst einen unverzichtbaren Beitrag zur Präventionsarbeit.“

Mit der Vergabe des diesjährigen Präventionspreises sollen derartige Projekte und Initiativen öffentlich gewürdigt und zur Nachahmung empfohlen werden.

Darüber hinaus sollen die Preisträger und weitere nachahmenswerte Ideen nach dem Landespräventionstag auch in einer Informationsbroschüre des LfK veröffentlicht werden.

Zugleich gaben der Direktor des LKA und der Geschäftsführer des LfK schon einen ersten Ausblick auf den 7. Landespräventionstag, der am 28. November 2013 in Schwerin stattfinden wird. Unter dem gleichen Motto wie der Landespräventionspreis („Sicher und Aktiv im Alter“) werden sich an diesem Tag in Schwerin die Mitglieder des Landespräventionsrates gemeinsam mit interessierten Senioren, Mitgliedern der Seniorenbeiräte, Wissenschaftlern, Pädagogen, Polizisten, Juristen und Präventionspraktikern über die Möglichkeiten und Erfordernisse der Präventionsarbeit im Bereich der Seniorensicherheit beraten, Erfahrungen austauschen und nach neuen praktischen Ansätzen suchen.

Bereits drei Wochen zuvor, am 7. November 2013, wird der Präventionsrat der Stadt Schwerin im Rahmen einer öffentlichen Ausstellung in den Schweriner Höfen gemeinsam mit zahlreichen gesellschaftlichen Partnern über konkrete Angebote und Erfahrungen der Präventionsarbeit in der Landeshauptstadt informieren.

 

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