Staat darf sich von kriminellen Rockergruppierungen nicht vorführen lassen

12. Februar 2013 | Themenbereich: Innere Sicherheit | Drucken

Hells Angels, Bandidos und Co. bundesweit verbieten!

Am Mittwoch wird das Landgericht in Hamburg über die staatsanwaltliche Beschwerde zur Aufhebung des Trageverbots der „Hells Angels“-Zeichen in Hamburg entscheiden. Möglich ist, dass die „Hells Angels“ ihre Kutten seit dem Vereinsverbot von 1983 erstmalig in Hamburg wieder öffentlich präsentieren dürfen.

„Besser könnte man den Staat und seine Sicherheitsbehörden nicht vorführen, eine Einladung zum Sektkorkenknallen bei den Rockern“, weiß der BDK-Bundesvorsitzende André Schulz um die Wirkung bei den „Hells Angels“.

„Der Staat muss im Kampf gegen die Rockerkriminalität und der dort stattfindenden Bedrohungen, Einschüchterungen und Gewalt Grenzen aufzeigen und sich selbst als handlungsfähig im Kampf gegen das Verbrechen präsentieren“, fordert der BDK-Bundesvorsitzende André Schulz eine konsequente Null-Toleranz-Strategie in der Bekämpfung der Rockerkriminalität.

Der Hells Angels MC und andere Gruppen, die sich selbst OMCG (Outlaw Motorcycle Gang) nennen, müssen deutlich spüren, dass sie permanent unter Beobachtung der Sicherheitsbehörden stehen und hart gegen sie vorgegangen wird. Ein Vereinsverbot ist ein probates Mittel, um das kriminelle Handeln dieser Gruppierung zu unterbinden, zumindest einzudämmen.

Der überwiegende Teil der Mitglieder ist kriminell vorbelastet, auch wenn von diesen gerne das Gegenteil behauptet wird. In Deutschland haben 56% der Mitglieder des Hells Angels MC Vorstrafen wegen schwerer Straftaten (Verstöße gegen Waffengesetz, Geldwäsche, Kfz-Delikte, Rauschgiftvergehen, Gewaltdelikte, Mord).

In Dänemark, Kanada und Norwegen liegt der Anteil sogar bei über 75 Prozent.

In jedem 10ten in Deutschland geführten OK-Ermittlungsverfahren wurden Bezüge zu den OMCGs festgestellt.

„Der BDK fordert als logische Konsequenz der kriminellen Aktivitäten der OMCGs ein bundesweites Verbot der kriminellen Rockergruppierungen“, so Schulz abschließend.

1 Kommentar
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  1. Tja … die B. sind wech … die H.A. haben deren lukrative Claims übernommen!

    Zitat:“… 56% der Mitglieder des Hells Angels MC Vorstrafen wegen schwerer Straftaten (Verstöße gegen Waffengesetz, Geldwäsche, Kfz-Delikte, Rauschgiftvergehen, Gewaltdelikte, Mord).“

    Woran erinnert mich das nur?

    Genau! Verfassungsschutz und NSU!
    „Fragt“ doch mal beim Verfassungsschutz nach, welche Akten sie haben!
    … ich würde sie auch gleich Beschlagnahmen, noch bevor das BMI feststellt, das die Akten schon länger hätten vernichtet sein müssen und deren „überfällige“ Vernichtung veranlasst!

    … Fehler sollte man nur einmal machen und sich als Polizei nicht von Politikern und deren helfenden Händen an der Nase herum führen lassen … wieviele Angriffe auf Polizisten standen wohl in den Akten und wurden vom VS toleriert?
    … definitiv ein Mord wurde es! http://www.welt.de/politik/deutschland/article13940772/NSU-soll-Kiesewetter-gezielt-ermordet-haben.html
    … die Dunkelziffer dürfte höher sein, nicht?
    … ein Übergriff, zwei … drei … Hundert?
    Gezielte etwa und vom VS protokolliert?

    NSU … Waffen … rechte Szene … Waffenlieferanten?
    Waren es nun die B. oder die H.A., die die Waffen lieferten?
    Wer hatte nun die Protektion?

    … die rechte Szene benötigt weiterhin Waffen … wer wird sie liefern?
    Erübrigt sich das dreimalige Raten?

    Wurde der Staat und seine Sicherheitsbehörden wirklich vorgeführt, oder ist es nur ein neuer Akt in diesem politischen Theater, dem wir auf den Leim gehen und Glauben sollen?
    Wer wird hier wirklich vorgeführt?

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