Bauarbeiten an der Landeseinsatzzentrale

11. Februar 2013 | Themenbereich: Polizei, Thüringen | Drucken

Anhand von Plänen und Modellzeichnungen konnte sich Innenminister Jörg Geibert ein Bild von der künftigen Landeseinsatzzentrale machen.

Um sich ein Bild vom Stand der Bauarbeiten an der Landeseinsatzzentrale zu machen, haben Thüringens Innenminister Jörg Geibert und der Arbeitskreis Innenpolitik der CDU-Fraktion im Thüringer Landtag am Freitag (8. Februar 2013) die Landespolizeidirektion (LPD) in Erfurt besucht. Die Landeseinsatzzentrale mit ihrer hochmodernen Einrichtung bildet ein Kernelement der LPD. Die Fertigstellung dieser Leitstelle wird damit wesentlich zur praktischen Umsetzung der Polizeistrukturreform beitragen.

Bauliche Voraussetzung ist ein Großraum zur Unterbringung von 13 Einsatzleittischen, einer Visualisierungswand sowie jeweils eines abgetrennten Bereichs für den Schichtleiter und den Nachrichtenservice. Zu diesem Zweck wird der ehemalige Kinosaal im Gebäude der LPD umgebaut. Im ebenfalls zu modernisierenden angrenzenden Flachbau finden die weiteren Bereiche wie Einweisungsraum, Arbeitsplätze der Datenpfleger und Räume zur Führung herausragender Einsatzlagen ihren Platz. Die Abrissarbeiten haben Anfang Januar begonnen und werden Ende Februar abgeschlossen sein. Die weiterführenden Gewerke werden Anfang März 2013 den Betrieb aufnehmen.

Die Landeseinsatzzentrale wird künftig die bisherigen Aufgaben der Einsatzzentralen der sieben Landespolizeiinspektionen sowie des Lagezentrums der Thüringer Landesregierung zentralisiert wahrnehmen. Nach aktuellem Planungsstand beginnt die Inbetriebnahme im vierten Quartal 2013. Die Überführung der Schutzbereiche der Landespolizeiinspektionen soll bis zum zweiten Quartal 2014 abgeschlossen sein.

In der Landeseinsatzzentrale werden dann die polizeilichen Notrufe und die Signale der Überfall- und Einbruchmeldeanlagen aus ganz Thüringen eingehen, auch die daraus resultierenden Einsätze werden von hier aus landesweit geführt. Durch einen effektiveren Einsatz der Polizeibeamten vor Ort können anstehende Aufgaben schneller bewältigt werden.

Bereits im November 2012 wurde ein Vertrag zwischen der Thüringer Polizei und der Siemens AG unterzeichnet und der Konzern so mit der Lieferung, Entwicklung, Installation und mit dem Betrieb der technischen Ausstattung für die Zentrale Leitstelle beauftragt.

 

Quelle: Innenministerium Thüringen

Ihre Meinung ist uns wichtig,
kommentieren Sie diesen Artikel!

Jedoch, auf Cop2Cop gilt die Netiquette als Leitfaden für die Kommunikation. Alle Beiträge werden von Administratoren geprüft und freigeschaltet. Beiträge, die persönliche Beleidigungen, Diffamierungen, rechtswidrige Texte oder Werbung beinhalten, werden ebenso unkommentiert entfernt, wie Off-Topic-Beiträge und SPAM. Zeilen und Absätze brechen automatisch um. Die E-Mail Adresse dient internen Zwecken und wird nie angezeigt.