Polizisten als Schlaglochwächter zu schade

7. Februar 2013 | Themenbereich: Berlin, Deutsche Polizeigewerkschaft, Interessenvertretungen | Drucken

Die vielen Schlaglöcher in Berlin haben auch Auswirkungen auf die Arbeit der Berliner Polizei. Abgesehen von dem vorzeitigen Fahrzeugverschleiß, der nicht nur die Berliner, sondern auch die Polizeifahrzeuge betrifft, kommen die Polizisten nicht mehr aus dem Schreiben heraus.

Denn neben den Straßenbegehern in den Bezirken ist die Polizei gehalten, für die Bezirke entsprechende Meldungen zu machen. Das gilt besonders für Gefahrenstellen, bei denen Zweiradfahrer und Autofahrer zu Schaden kommen können. Wenn außerhalb der normalen Bürodienstzeiten der Bezirksämter Schäden gemeldet werden, dann muss die Polizei erst mal ausrücken und das Schlagloch oft stundenlang bewachen. Erst nach der Sicherung durch eine alarmierte Spezialfirma können die Funkwagen wieder abrücken.

Bodo Pfalzgraf, Landesvorsitzender der Deutschen Polizeigewerkschaft (DPolG) in Berlin: „Berliner Polizisten sind zu schade als Schlaglochwächter! Die Bezirke müssen in dieser schlaglochanfälligen Jahreszeit für die Nachtzeit einen Notdienst bereitstellen. Das kann keine dauerhafte Aufgabe der Polizei sein.“

Nach Ansicht der DPolG Berlin ist die schnelle Sicherung von Gefahrenstellen zwar unmittelbare Aufgabe der Polizei, die Bezirke müssen sich allerdings ebenso ihrer Verantwortung stellen. Dabei reicht die Einrichtung von Schlaglochmeldern auf ihren Internetseiten nicht aus.

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