Innenminister testet Hybridfahrzeug

7. Februar 2013 | Themenbereich: Ausrüstung, Mecklenburg-Vorp., Polizei | Drucken

Für Innenminister Lorenz Caffier ist ohne bundesweites Umdenken im Bereich der Mobilität die Energiewende nicht möglich ist. Deshalb wollte Innenminister Caffier ein Zeichen setzen und testete persönlich ein sogenanntes Plugin-Hybridfahrzeug auf seine Alltagstauglichkeit in der Praxis.

Das Elektrofahrzeug des Typs Opel Ampera steht gegenwärtig in der zentralen Fahrbereitschaft der Landesregierung für vier Wochen für Testfahrten zur Verfügung.

Innenminister Caffier: „Die Landesregierung ist sich ihrer Verantwortung gegenüber der Umwelt und der Zukunft unserer Kinder bewusst. Elektromobilität kann maßgeblich dazu beitragen, die Klimaziele zu erreichen.“

Das Antriebssystem des Opels Ampera besteht aus einer elektrischen Antriebseinheit mit einem 150 PS starken Elektromotor und Stromgenerator, einem Batteriesystem sowie einem 86 PS starken Benzinmotor.

Auf den ersten 70 Kilometern fährt Opel Ampera nur mit Strom aus dem Akku. Sobald die Batterie einen minimalen Ladezustand erreicht, startet der Verbrennungsmotor. Dieser treibt den Stromgenerator an, der den Elektromotor mit Energie versorgt.

Das Fahrzeug verfügt über eine moderne Ausstattung, wie Sitzheizung, Rückfahrkamera und Navigationssystem. Das Kofferraumvolumen der fünftürigen Schräghecklimousine beträgt 310 Liter.

Jeder Testfahrer wird gebeten im Anschluss der Fahrt über einen vom Landesamt für zentrale Aufgaben und Technik der Polizei, Brand- und Katastrophenschutz (LPBK) erstellten Fragebogen eine Bewertung und Einschätzung zum Fahrzeug abzugeben. Über den Bewertungsbogen können so am Ende des Testverfahrens Aussagen getroffen werden über Fahreigenschaften und Lenkung, aber auch über Sitzkomfort und Bedienbarkeit des Fahrzeugs.

Nach der Testfahrt durch die Innenstadt Schwerins zieht Innenminister Caffier eine erste positive Bilanz:

„Die Vorteile von Elektrofahrzeugen gegenüber herkömmlichen ausschließlich mit Diesel- oder Benzinmotoren betriebenen Fahrzeugen liegen auf der Hand. Durch den umweltfreundlichen Antrieb werden CO²-Emissionen und die Lärmbelastung im Straßenverkehr deutlich reduziert. Das Fahrzeug fährt sich einfach und ohne bemerkenswerte Einschränkungen. Wenn das Fahrzeug die Testphase im Dienstalltag besteht, wird die Aufnahme einiger Hybrid-Fahrzeuge der erste Schritt in Richtung eines zukünftig CO²-freien Fuhrparks der Landesregierung sein.“

 

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