Projekt der Schweriner AWO Beratungsstelle gegen sexualisierte Gewalt

6. Februar 2013 | Themenbereich: Innere Sicherheit, Mecklenburg-Vorp. | Drucken

Für die Durchführung eines theaterpädagogischen Präventionsprogrammes zur Prävention von sexueller Gewalt gegen Kinder erhält die Schweriner AWO-Beratungsstelle vom Ministerium für Inneres und Sport in diesem Jahr Fördermittel in Höhe von 4.200 EUR. Ein entsprechender Förderbescheid des Landesrates für Kriminalitätsvorbeugung wurde heute zugestellt.

Innenminister Lorenz Caffier, der zugleich auch Vorsitzender des Landesrates für Kriminalitätsvorbeugung ist, sprach den Projektentwicklern aus diesem Anlass seine Anerkennung für ihr außerordentliches Engagement in der Präventionsarbeit aus. Zugleich betonte er den großen Nutzen derartige Projekte.

„Gewalt und Kriminalität weiter zu reduzieren wird dauerhaft nur gelingen, wenn Präventionsarbeit als gesamtgesellschaftliche Aufgabe von staatlichen und nichtstaatlichen Einrichtungen und Organisationen angesehen und von Bürgerengagement getragen wird“, so der Minister. „Das trifft in besonderem Maße auch auf das sensible Thema von sexualisierter Gewalt zu.“

Das von der theaterpädagogischen Werkstatt Osnabrück entwickelte Theaterstück wurde schon mehrfach an Schulen in Mecklenburg-Vorpommern aufgeführt und hat von Lehrern, Eltern und Kindern stets gute Kritiken erhalten. Es soll Mädchen und Jungen einerseits zu einer klaren und sicheren Gefühlswahrnehmung ermutigen und somit auch das Bewusstsein dafür stärken, ab wann durch Berührungen Grenzen überschritten werden. Es soll darüber hinaus praktische Strategien für den Umgang mit unsicheren Situationen vermitteln. Insgesamt 16 Schulklassen von drei Schweriner Förderschulen werden 2013 in das Projekt, zu dem neben den Theateraufführungen auch Informationsveranstaltungen für Lehrer und Eltern zählen, einbezogen.

Zur Unterstützung von Präventionsprojekten stellt das Ministerium für Inneres und Sport über den Landesrat für Kriminalitätsvorbeugung in diesem Jahr insgesamt 326.300 EUR zur Verfügung. Dadurch werden landesweit bislang 69 Projekte gefördert.

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