Bewusstsein für Gefahren im Internet bei Kindern und Jugendlichen stärken

5. Februar 2013 | Themenbereich: Innere Sicherheit, Sachsen | Drucken

Das Internet ist aus dem Alltag von Kindern und Jugendlichen nicht mehr wegzudenken. Ein Großteil ihrer Kommunikation findet mittlerweile über soziale Netzwerke wie Facebook statt. Über Smartphones und Tablets haben sie jederzeit Zugang zum größten Wissensspeicher der Welt. Hinter all den Möglichkeiten des Internets tritt das Bewusstsein für Gefahren beim Surfen regelmäßig zurück. Eltern fehlen oft Zeit und Kenntnis, wenn es um die richtige Aufklärung im Umgang mit dem Internet und das Aufstellen effektiver Regeln geht.

Innenminister Markus Ulbig: „Kinder und Jugendliche sind besonders netzaffin. Technisch wissen die meisten weit besser Bescheid als ihre Eltern und Lehrer. Allerdings sind vielen von ihnen die Risiken beim Surfen, Posten und Teilen nicht bewusst. Jedem muss aber klar sein: Das Netz vergisst nicht. Fehltritte verfolgen einen mitunter noch Jahre später. Spätestens bei Themen wie Cybermobbing oder Datendiebstahl ist das auch kein Spaß mehr.“

Kultusministerin Brunhild Kurth: „Das Web bietet viel Nutzen, aber auch ebenso viel Gefahren und Risiken für Kinder und Jugendliche. Deshalb müssen Schülerinnen und Schüler frühzeitig erlernen, mit dem Internet nicht nur kompetent, sondern auch kritisch umgehen zu können. Gemeinsame Aufgabe von Eltern und Lehrern ist es, jungen Menschen ausreichend Medienkompetenz zu vermitteln.“

Der Safer-Internet-Day wurde 2004 von der Europäischen Kommission initiiert. Weltweit stehen an diesem Tag Veranstaltungen und Aktionen zum Thema „Sicherheit im Netz“ im Mittelpunkt. Der Safer-Internet-Day soll das Bewusstsein für einen verantwortungsvollen Umgang mit dem Internet stärken. Er hat sich als wichtiger Baustein in der Prävention bewährt.

Die Zentralstelle für Prävention des Landeskriminalamtes Sachsen begleitet den damit verfolgten Ansatz seit einigen Jahren. Sachsenweit gibt es z.B. Elternabende und Lehrerfortbildungen zum Thema „Gefahren im Umgang mit neuen Medien“.

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