Frauen etablieren sich zunehmend in klassischer Männerdomäne

4. Februar 2013 | Themenbereich: Polizei, Thüringen | Drucken

„Im Polizeidienst – in früheren Zeiten eine klassische Männerdomäne – haben sich die Frauen etabliert.“ Das würdigte Innenminister Jörg Geibert, als er der neuen Zentralen Gleichstellungsbeauftragten der Thüringer Polizei, Bärbel Wedel vom Bildungszentrum in Meiningen, und deren Stellvertreterin, der Bereitschaftspolizistin Michaela Ambrosius, am 31. Januar 2013 ihre Bestellungsurkunden übergab.

Katja Kuhn, die Frauenbeauftragte des Thüringer Innenministeriums, verwies anlässlich der feierlichen Übergabe darauf, dass gerade die Polizistinnen, deren Anteil am Personal etwa seit der Jahrtausendwende bedeutend zugenommen hat, mit ihrer Empathie oft deeskalierend wirken können und auch auf diese Weise ein unentbehrlicher Bestandteil der Thüringer Polizei geworden sind. Vor dem Hintergrund dieser erfreulichen Entwicklung schien es den Berufs- und Interessenvertretungen damals angezeigt, in analoger Anwendung des Thüringer Gleichstellungsgesetzes mit der Bestellung einer Zentralen Gleichstellungsbeauftragten auch in der Thüringer Polizei eine Ansprechpartnerin zu installieren, die sich übergreifend mit den Belangen der Frauen beschäftigt.

Diese Gleichstellungsbeauftragte nimmt seither neben der Beteiligung innerhalb der Personalbewirtschaftung umfangreiche Koordinations-, Beratungs- und Betreuungsfunktionen sowie Fortbildungsaufgaben wahr.

Dem Innenminister war es in der kleinen Zeremonie ein Bedürfnis, auch Silvana Weber zu danken, die diese Funktion in den letzten acht Jahren erfolgreich ausgefüllt hatte. Er werde die Arbeit der Gleichstellungsbeauftragten der Polizei auch weiterhin fördern, um einer zentralen Interessenvertretung der weiblichen Bediensteten auf Ebene der vorgesetzten obersten Landesbehörde Rechnung zu tragen.

 

Quelle: Innenministerium Thüringen

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