Qualitätssiegel „Sicherheit macht Schule“ auch 2013

31. Januar 2013 | Themenbereich: Mecklenburg-Vorp., Prävention | Drucken

Schulen in Mecklenburg-Vorpommern, die sich durch eine vorbildliche Präventionsarbeit gegen Gewalt, Kriminalität und Unfallgefahren auszeichnen, können sich auch im Jahr 2013 um das Qualitätssiegel „Sicherheit macht Schule“ bewerben.

Ein entsprechend überarbeiteter Leitfaden zur Verleihung dieser Auszeichnung wurde heute veröffentlicht.

In Auswertung der Erfahrungen bei der erstmaligen Vergabe des Siegels im vergangenen Jahr hat eine Expertengruppe des Landesrates für Kriminalitätsvorbeugung den Leitfaden, der die inhaltlichen und organisatorischen Regelungen zur Antragstellung und Vergabe enthält, nunmehr noch einmal aktualisiert.

Schulen können auf dieser Basis bis zum 30. Juni 2013 einen entsprechenden Antrag an den Landesrat für Kriminalitätsvorbeugung stellen.

Antragsberechtigt sind alle Schulen des Landes Mecklenburg-Vorpommern, unabhängig vom Schultyp.

Das vom Landesrat für Kriminalitätsvorbeugung gemeinsam mit dem Bildungsministerium entwickelte Siegel war im vergangenen Jahr erstmals vergeben worden. Landesweit wurden damit bislang 25 Schulen aller Schularten ausgezeichnet, die sich über ihre Pflichtaufgaben hinaus in besonderer Weise für die Präventionsarbeit engagieren.

Nach Auffassung von Innenminister Lorenz Caffier, der zugleich auch Vorsitzender des Landesrates für Kriminalitätsvorbeugung ist, hat sich das Qualitätssiegel bereits im ersten Jahr seiner Existenz bewährt. Vor allem die Schulleitungen, das Lehrpersonal, die Schülerinnen und Schüler und die Eltern der ausgezeichneten Schulen fühlten sich dadurch in ihrem Engagement bestätigt und motiviert.

„Schulen spielen im Gesamtsystem der Präventionsarbeit in unserem Bundesland eine zentrale Rolle“, so der Minister. „Ihre Aktivitäten wirken sich nicht nur unmittelbar auf die Persönlichkeitsentwicklung und die Sicherheit der Schülerinnen und Schüler und auf das gesamte Klima innerhalb der Schulen aus. Sie prägen oft auch die gesamtgesamtgesellschaftliche Atmosphäre in ihrem unmittelbaren örtlichen Umfeld nachhaltig.“

Das Qualitätssiegel soll deshalb auch künftig dazu beitragen, besonders gute Leistungen auf diesem wichtigen Gebiet öffentlich zu würdigen und zur Nachahmung zu empfehlen.

Die Auswahl der jährlich bis zu 25 Preisträger erfolgt durch eine Jury anhand eines 47 Punkte umfassenden Kriterienkataloges, der z.B. die Zusammenarbeit mit Eltern und außerschulischen Partnern, Projekte zur Gewaltprävention, Verkehrserziehung, Erste Hilfe, Gesundheitserziehung und Suchtprävention umfasst.

Die ausgezeichneten Schulen und die Schulträger können das Qualitätssiegel im Rahmen ihrer Öffentlichkeitsarbeit nach eigenem Ermessen verwenden. Das Siegel ist grundsätzlich fünf Jahre gültig, kann aber bei groben Verstößen gegen die Qualitätskriterien wieder entzogen werden.

Erhältlich ist der Leitfaden mit dem Antragsformular kostenlos bei allen Schulämtern, den Kommunalen Präventionsräten und beim Landesrat für Kriminalitätsvorbeugung (Tel. 0385-5882504).

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