BBK trainiert zukünftige Diplomaten

30. Januar 2013 | Themenbereich: Bevölkerungsschutz | Drucken

BBK-Mitarbeiter der Akademie für Krisenmanagement, Notfallplanung und Zivilschutz (AKNZ) veranstalteten erneut ein laufbahnübergreifendes Zirkeltraining für Auszubildende im diplomatischen Dienst. Die Krisensimulation wurde durch das Team des Fachbereiches „Nationales und Internationales Krisenmanagement – Zivil Militärische Zusammenarbeit“ der AKNZ unter der Leitung von Peter Wilde geplant und durchgeführt.

Das Anfangszenario: „Ruritanien“ ist kein sicherer Ort. Das fiktive Land war in den Morgenstunden von einem schweren Erdbeben heimgesucht worden. Viele deutsche Staatsbürger sind betroffen.

Aufgabe für die zukünftigen Diplomaten: Unter extremen Zeitdruck, in einem Spannungsfeld zwischen diplomatischen, wirtschaftlichen, humanitären und politischen Aspekten, festzustellen, wie viele Deutsche betroffen sind und geeignete Maßnahmen zur Hilfeleistung zu finden.

Das laufbahnübergreifende Zirkeltraining bereitet Auszubildende im diplomatischen Dienst des Auswärtigen Amtes auf ihre Auslandstätigkeit vor. In fünf Gruppen wurden rund 80 „Azubi’s“ über drei Tage in die schwierige Krisenmanagementarbeit einer deutschen Botschaft eingeführt. Jede Position eines Krisenstabes, vom Haus- und Ordnungsdienst bis zum Botschafter oder zur Botschafterin wurde von den Gruppenmitgliedern besetzt.

Jeweils eine Teilnehmerin bzw. Teilnehmer der Gruppe bekam die Möglichkeit, die jeweils „andere Seite“, die Übungsleitung, zu unterstützen. In dem Rollenspiel wurden sie unterschiedlich eingeteilt. So beispielsweise die Auszubildende Louisa Wauker, simulierte alle angefragten Referate des Auswärtigen Amtes.

Alle Stäbe brillierten durch Enthusiasmus, Kommunikationsfähigkeit und Einfallsreichtum und fanden durch geeignetes Krisenmanagement schnell gute Lösungen. Daher lautete das Abschlussstatement der deutschen Botschafterin in „Ruritanien“, Elena Simms: „Die Flexibilität meiner Mitarbeiter lies keine Wünsche offen“.

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