Gefahr von Hacker- und Spionageangriffen

29. Januar 2013 | Themenbereich: Innenminister, Innere Sicherheit, Sachsen | Drucken

Im Innenministerium hat sich  zum 4. Mal der Arbeitskreis Cybersicherheit getroffen. In den Gesprächen ging es u.a. darum, wie die Daueraufgabe Cybersicherheit in der IT-Infrastruktur der Landes- und Kommunalverwaltung nachhaltig umgesetzt werden kann.

Innenminister Markus Ulbig: „Unser Hauptaugenmerk gilt der kritischen Infrastruktur, vor allem der Kommunen. Die Menschen können durch gezielte Cyberangriffe in Gefahr geraten. Nicht auszudenken, wenn Angreifer bspw. die Strom- oder Wasserversorgung von Großstädten lahmlegen oder Verkehrsleitsysteme übernehmen. Spätestens seit Stuxnet, Flame und Red October wissen wir: Hacker- und Spionageangriffe sind sehr real und keine Science-Fiction. Auf solche Szenarien müssen wir vorbereitet sein. Zusammen mit unseren Partnern aus Industrie und Forschung bringen wir unsere IT-Infrastruktur auf den neuesten Stand der Technik.“

Der Arbeitskreis Cybersicherheit wurde Oktober 2012 ins Leben gerufen. Neben den Vertretern der Städte, Kommunen und Gemeinden komplettieren Vertreter der Polizei, des Verfassungsschutzes sowie aus dem Referat Brandschutz, Rettungsdienst, Katastrophenschutz diesen Arbeitskreis. Er soll regelmäßig die aktuellen Entwicklungen auf dem Gebiet der Cybersicherheit bewerten und damit einen aktiven Beitrag zu einer sicheren IT-Infrastruktur leisten.

 

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