Tarifverhandlungen für Fluggastkontrolleure in Hamburg ergebnislos abgebrochen

28. Januar 2013 | Themenbereich: Security | Drucken

Am 25. Januar wurden die Tarifverhandlungen für die über 600 Fluggastkontrolleure in Hamburg nach den Streiks am vergangenen Freitag fortgesetzt. Die Gewerkschaft ver.di fordert nach wie vor eine Erhöhung von 23 Prozent ab sofort. „Eine derart überzogene Lohnforderung „auf einen Schlag“ hat mit seriösen Tarifverhandlungen nichts mehr zu tun“, so Dr. Harald Olschok, Hauptgeschäftsführer des Bundesverbandes der Sicherheitswirtschaft (BDSW). Die Arbeitgeber hatten ihr Angebot aus dem vergangenen Jahr nochmals erhöht und ab dem 1. März 2013 eine „satte Lohnerhöhung“ von 8,05 Prozent angeboten.

Damit wäre der Stundenlohn von derzeit 11,80 Euro je Stunde auf 12,75 Euro angestiegen. Außerdem sollte der Lohn bereits am 1. Januar 2014 erneut ansteigen, und zwar um 5,5 Prozent auf 13,50 Euro je Stunde. Wenn dann der ver.di Verhandlungsführer aus Hamburg in seiner Presserklärung davon spricht, dass dieses Angebot nicht dazu beitrage, „die Sicherheitsbeschäftigten aus dem Niedriglohnsektor herauszuholen“, dann werde bei ver.di der Realitätsverlust offensichtlich.

„Mit unserem heutigen Angebot wäre der Stundenlohn für die Fluggastkontrolleure in Hamburg innerhalb von nur zwei Jahren um 22,6 Prozent gestiegen: Von 11,01 Euro am 1. Januar 2012 bis zu den angebotenen 13,50 Euro am 1. Januar 2014. Damit ist unser Verhandlungsspielraum ausgereizt“, so Olschok abschließend.

 

 

 

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