Polizeiabbau macht Selbständigkeit in Sachsen zum Risiko

25. Januar 2013 | Themenbereich: Gewerkschaft der Polizei, Interessenvertretungen, Sachsen | Drucken

Die Unternehmer haben Angst! Nicht zuletzt wurde dies in einem Artikel der Sächsischen Zeitung vom 22.01.2013 ganz deutlich. Gerade in den Grenzregionen wird geklaut, was das Zeug hält. Rasenmäher, Fahrrad, PKW, Traktor – vor nichts machen die Langfinger mehr halt. Unternehmen werden in den Ruin gezogen, weil Versicherungen nicht mehr zahlen wollen oder die Beiträge nach Diebstählen ins Unermessliche steigen. Allein 60 Prozent der Handwerker in der Görlitzer Region sprechen von einer schlechten Sicherheitslage. Die Antwort darauf kann aber nicht der Appell an die Firmeninhaber sein, das Eigentum selbst zu sichern – am Ende sogar Bürgerwehren zu stellen. Die Antwort muss lauten: SCHLUSS MIT DEM STELLENABBAU in der Polizei!

Nur dies ist die richtige Reaktion auf die Forderungen der Unternehmen, dass die Polizei mehr Präsenz zeigen muss.

Doch nicht nur die Unternehmer haben Angst. Auch die Gewerkschaft der Polizei hat Angst!

Steigende Kriminalität – immer weniger Polizisten – steigende Zahlen bei Krankheit und begrenzter Dienstfähigkeit (siehe Anhang): Ein Kreislauf, der sich unaufhörlich dreht!

Herr Tillich, Herr Ulbig, Herr Unland und Co.! Werden Sie endlich wach, bevor der Freistaat auch noch den letzten Handwerker verliert!

1 Kommentar
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  1. Alle haben gewarnt, Hr. Schäuble hat widersprochen!

    Die Statistiken geben nicht Hr. Schäuble recht, aber … was interessiert ihn sein Geschwätz von gestern?

    … und was passiert, wenn man sich mit Ninhydrin wehrt?
    Klar … dann ist der zu bestehlende bzw. der Bestohlene der Böse!

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