Im letzten Halbjahr 53 hochqualifizierte Juristen für Bayerns Justiz gewonnen

25. Januar 2013 | Themenbereich: Bayern, Justiz | Drucken

Bayerns Justizministerin Dr. Beate Merk ist stolz darauf, dass auch im zweiten Halbjahr 2012 wieder zahlreiche exzellente Juristen für Bayerns Justiz gewonnen werden konnten. „53 neue Richter und Staatsanwälte, 8 junge Notare und 3 Juristen im Justizvollzugsdienst konnten wir in diesem Halbjahr in der Justiz begrüßen“, so Merk. Im vorangegangenen Halbjahr 2012/1 waren es 47 Richter und Staatsanwälte, 6 Notare und kein Justizvollzugsjurist gewesen. „Und dabei handelte es sich durchweg um hochqualifizierte Juristen mit dem so genannten Prädikatsexamen, also „befriedigend“ oder besser. Von den 53 neuen Richtern und Staatsanwälten hatten 49 sogar mit „vollbefriedigend“ oder besser abgeschnitten, die im – traditionell strengen – juristischen Examen nur von 19,19 % der erfolgreichen Teilnehmer erreicht wurde. Drei neu Eingestellte glänzten gar mit „gut“ oder „sehr gut“ – und stammten damit aus den besten 3,23 % der erfolgreichen Prüfungsteilnehmer. „Ich freue mich, dass der Beruf des Richters und des Staatsanwalts in Bayern offenbar weiter ein Traumberuf für hochqualifizierte Juristinnen und Juristen ist“, so Merk. „Damit können wir auch auf lange Sicht den hervorragenden Ruf der bayerischen Justiz sichern. Und wir schaffen die Voraussetzung dafür, dass sie weiterhin hochwertige Arbeit leisten kann – für Rechtsfrieden, Sicherheit und Gerechtigkeit in unserem Land.“

Besonders freut sich die Ministerin auch über den hohen Frauenanteil bei den Neueinstellungen. „37 der 53 im Halbjahr 2012/2 neu eingestellten Richter und Staatsanwälte und mithin 69,81 % waren Frauen – das ist rekordverdächtig (Halbjahr 2012/1 59,57 %, Halbjahr 2011/2 58,82 %). „Bayerns Justiz wird zunehmend weiblich – mittlerweile sind in Bayern 43,12 % aller Richter und Staatsanwälte Frauen“, so Merk. „Das ist ein schöner Erfolg, aber noch ausbaufähig!“

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