Traditioneller Polizeigottesdienst

22. Januar 2013 | Themenbereich: Bayern, Polizei | Drucken

Bayerns Polizeibischof Dr. Bernhard Haßlberger und Polizeidekan Monsignore Andreas Simbeck habengestern im Münchner Liebfrauendom zusammen mit Innenminister Joachim Herrmann und zahlreichen Angehörigen der Bayerischen Polizei den traditionellen Polizeigottesdienst zu Ehren des Heiligen Sebastian gefeiert, dem Schutzpatron der Polizei. Der Chor der Münchner Polizei umrahmte den Gottesdienst musikalisch.

Beim anschließenden Empfang hob Herrmann insbesondere die christlichen Grundwerte des Polizeidienstes hervor. „Für die Bayerische Polizei sind Menschlichkeit und Gerechtigkeit die wesentlichen Maßstäbe“, sagte der Innenminister auch mit Blick auf die Schwerpunkte der Polizeiausbildung.

„Unsere Polizei steht für Bürgernähe, aber auch für konsequentes Einschreiten.“

Herrmann verwies auf den oftmals belastenden und gefährlichen Arbeitsalltag der Bayerischen Polizei. 63 bayerische Polizisten haben seit 1945 im Dienst ihr Leben durch eine Gewalttat verloren, zuletzt im Oktober 2011 Polizeihauptmeister Mathias Vieth in Augsburg.

„Ich empfinde tiefen Respekt für alle Menschen, die im Wissen um diese Gefahren den Beruf des Polizeibeamten wählen“, betonte der Innenminister. „Meine Anerkennung gilt aber auch den Eltern, Ehepartnern und Familienangehörigen, die dieses Wissen teilen und die damit verbundenen Gefahren und Ängste mittragen.“

Hier leisten die bayerischen Polizeiseelsorger Beachtliches, so Herrmann weiter. Sie stünden bei beruflichen wie privaten Krisensituationen jederzeit für Gespräche zur Verfügung, die Klärung, Entlastung und zusätzliche Kraft geben. Herrmann: „Das verdient größten Dank und höchste Anerkennung.“

Herrmann bedankte sich besonders auch bei allen Kolleginnen und Kollegen der Bayerischen Polizei für die hoch engagierte und erfolgreiche Arbeit im vergangenen Jahr: „Sie haben durch Ihren vorbildlichen Einsatz wieder maßgeblich dafür gesorgt, dass wir in Bayern sicher leben können!“

 

 

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