Menschenhandel muss wirksam bekämpft werden

22. Januar 2013 | Themenbereich: Berlin, Kriminalität | Drucken

Auf Initiative der Senatorin für Arbeit, Integration und Frauen Dilek Kolat hat sich heute die Berliner Fachkommission Menschenhandel konstituiert. In der Kommission sollen verschiedene Ausprägungen des Menschenhandels übergreifend angegangen werden.

Dilek Kolat erklärte dazu: „Ich habe Expertinnen und Experten zu Menschenhandel zum Zweck der Arbeitsausbeutung und auch der sexuellen Ausbeutung eingeladen. Wir wollen bereits bestehende Netzwerke nutzen und durch eine enge und koordinierte Kooperation neue Impulse für Maßnahmen zur Bekämpfung des Menschenhandels in seinen unterschiedlichen Ausprägungen geben. Darüber hinaus soll die Situation der Betroffenen verbessert werden.“

Der Handel mit Menschen zum Zweck der Ausbeutung ist ein weltweites Phänomen. Auch in Deutschland werden Menschen in Arbeitsverhältnissen beispielsweise in der Gastronomie, im Baugewerbe oder im Pflegebereich sowie in der Prostitution ausgebeutet.

Die Bekämpfung dieser menschenverachtenden Form der Kriminalität ist seit Jahren ein besonderes Anliegen des Senats. Bereits 1995 wurde die Berliner Fachkommission Frauenhandel ins Leben gerufen, die sich primär mit dem Menschenhandel zum Zweck der sexuellen Ausbeutung, aber auch mit frauenspezifischen Formen der Ausbeutung in Arbeitsverhältnissen einschließlich des Schutzes der Opfer befasste. Nach der Arbeit des Berliner Bündnisses gegen Menschenhandel, dessen Schwerpunkt auf der Bekämpfung des Menschenhandels zum Zweck der Arbeitsausbeutung lag, nimmt jetzt die Berliner Fachkommission Menschenhandel ihre wichtige Tätigkeit auf.

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