DPolG: Einsatz und Strategie stimmen

22. Januar 2013 | Themenbereich: Deutsche Polizeigewerkschaft, Interessenvertretungen | Drucken

Als klaren Erfolg polizeilicher Arbeit hat die Deutsche Polizeigewerkschaft (DPolG) die positive Unfallentwicklung in Nordrhein-Westfalen gewürdigt. Mit der Absenkung der Unfalltoten um 17 Prozent und die der Schwerverletzten um immerhin neun Prozent ist Nordrhein-Westfalen führend am Gelingen der europäischen Zielsetzung beteiligt. Von 2010 bis zum Jahr 2020 soll demnach die Zahl der Verkehrstoten um insgesamt noch einmal 50 Prozent in Europa abgesenkt werden. Deutschland war in den Jahren 2000 bis 2010 bereits ausgesprochen erfolgreich gewesen.

DPolG Bundesvorsitzender Rainer Wendt: „Die Fachstrategie Verkehr im größten Bundesland geht auf; gemeinsam mit der Bevölkerung greift die Polizei bei Rasern konsequent durch. Durch die Beteiligung der Bürgerinnen und Bürger bei der Auswahl von Standorten der Geschwindigkeitsüberwachung wurde eine hohe Akzeptanz erreicht, gleichzeitig wird auf das Verhalten der Verkehrsteilnehmer positiv eingewirkt.

Der DPolG Landesvorsitzende in Nordrhein-Westfalen, Erich Rettinghaus, fordert mehr Unterstützung für die Polizei durch den Gesetzgeber: „Die Polizei in NordrheinWestfalen hat für alle die Raser die klare Ansage: Wir sind da, wir überwachen die Geschwindigkeit und wir sanktionieren auch! Und wir wissen, dass wir die Bevölkerung auf unserer Seite haben, denn gerade aus der Mitte der Gesellschaft erhalten wir viel Zuspruch und Tipps, wo wir messen sollen. Das alles belastet die Kolleginnen und Kollegen natürlich, denn das normale Einsatzgeschehen läuft unvermindert weiter.

Deshalb erwarten wir, dass der Gesetzgeber uns mehr als bisher unterstützt. Beispielsweise könnten wir unsere Einsatzkräfte erheblich sinnvoller einsetzen, wenn wir bei folgenlosen Alkoholfahrten auf die zeitraubende Entnahme einer Blutprobe verzichten und stattdessen die beweissichere Atemalkoholanalyse durchführen. Diese Methode ist rechtssicher, technisch machbar und würde uns erheblich entlasten, das ist dringend nötig.“

 

 

 

 

 

 

 

 

 

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