DPolG fordert bessere Vorbereitung der Autofahrer und den Ausbau flexibler Verkehrsleitsysteme

21. Januar 2013 | Themenbereich: Deutsche Polizeigewerkschaft, Interessenvertretungen | Drucken

Autofahrer müssen sich besser und sorgfältiger auf widrige Witterungsbedingungen im Winter einstellen. Das fordert die Deutsche Polizeigewerkschaft (DPolG) vor dem Hintergrund von teilweise chaotischen Verhältnissen auf Straßen in ganz Deutschland am vergangenen Wochenende.

DPolG Bundesvorsitzender Rainer Wendt: „Schneefall, Glatteis und Minustemperaturen führen alljährlich zu Unfällen, Straßensperrungen, Staus und liegengebliebenen Fahrzeugen. Das Erstaunen ist jedes Mal groß, obwohl sich die Menschen besser darauf einstellen könnten.

Dazu gehört, bei längeren Fahrten, mehr Zeit einzuplanen und möglicherweise die Bahn als Alternative in Betracht zu ziehen. Wer auf das eigene Auto nicht verzichten kann, sollte auf jeden Fall genügend Sprit im Tank haben, um bei längeren Wartezeiten auf der Straße, die Heizung benutzen zu können. Es passiert nicht selten, dass querstehende LKWs Autofahrer stundenlang an der Weiterfahrt hindern.

Für den Fall hilft auch ein Notfallequipment aus warmen Getränken, kleinen Snacks und Decken. Ein ausreichender Handyempfang ist ebenfalls von Nutzen. Grundsätzlich sollte jeder Autofahrer auf die richtige Bereifung achten. Richtigerweise gilt, wer ohne die witterungsangepassten Reifen unterwegs ist, riskiert ein hohes Bußgeld.“

Die DPolG fordert darüber hinaus, die Verkehrsministerien von Bund und Ländern auf, Wechselverkehrszeichen-Brücken und die dynamischen Wegweiser mit integriertem Stauinformationen („dWiSta“) auszubauen. Wendt: „Wir brauchen auf Deutschlands Autobahnen mehr intelligente und situationsangepasste Verkehrsleitsysteme. Diese können lageangepasste Geschwindigkeiten vorgeben. Das ist in jedem Fall besser als allgemeine Tempolimits, da sie für den Autofahrer nachvollziehbar sind.“

 

 

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