„Völlig überzogene Tarifforderungen von ver.di“

18. Januar 2013 | Themenbereich: Security | Drucken

„Die heutigen Warnstreiks von ver.di am Hamburger Flughafen haben zur Empörung bei tausenden von Fluggästen und auch beim Arbeitgeberverband BDSW geführt“, sagte Dr. Harald Olschok, Hauptgeschäftsführer des BDSW Bundesverband der Sicherheitswirtschaft in Bad Homburg. Mit diesem Warnstreik schädigt ver.di „ohne Not“ Tausende Fluggäste, die in den Urlaub starten wollen oder auf dem Weg zu Geschäftsterminen waren.

„Leider hat ver.di bei den Lohnforderungen für die Luftsicherheitskontrollkräfte an Verkehrsflughäfen jedes Maß verloren“, so Olschok. Lohnerhöhungen von über 22 Prozent für die ca. 600 Luftsicherheitsassistentinnen und –assistenten am Hamburger Flughafen sind „völlig überzogen“.

Am 1. November waren die Tarifverhandlungen unterbrochen worden. Die Arbeitgeber hatten in der zweiten Verhandlungsrunde eine Lohnerhöhung von 5,9 Prozent angeboten. Damit hätte sich der Stundenlohn ohne Zuschläge von 11,80 auf 12,50 Euro deutlich erhöht.

„Diese völlig überzogene Tarifpolitik von ver.di ist bundesweit zu verzeichnen. In Nordrhein-Westfalen hat ver.di sogar noch eins draufgesetzt und fordert für die Fluggastkontrolleure eine Erhöhung von 30 Prozent“, so der BDSW-Hauptgeschäftsführer. Nach Angaben von ver.di Nordrhein-Westfalen sind auch dort noch im Januar Streiks bei den Luftverkehrskontrollen geplant, obwohl der BDSW eine Lohnerhöhung von 9,22 Prozent für die Luftsicherheitsassistentinnen und –assistenten angeboten hat.

Abschließend fordert Olschok ver.di auf, zu einer realistischen Tarifpolitik zurückzukehren. Dass das gehe, zeigten die Forderungen von 6,5 Prozent für den öffentlichen Dienst. „Warum ist das nicht in der privaten Sicherheit möglich?“

 

 

 

 

 

 

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