Gewalt gegen Polizei

15. Januar 2013 | Themenbereich: Deutsche Polizeigewerkschaft, Interessenvertretungen, Nordrhein Westfalen | Drucken

Wieder ein Wochenende der Gewalt gegen die Polizei: Jugendlicher greift die einschreitenden Polizisten mit Armbrust und Machete an…… Jugendliche werfen einen Brandsatz auf eine Polizeiwache…… Schalke und BVB Anhänger verabreden sich zu einer Schlägerei, die nur mit einem Großaufgebot der Polizei verhindert werden kann…… Bei einem Hallenfußballturnier kommt es zu Ausschreitungen und Übergriffen……….

Dazu der Landesvorsitzende Erich Rettinghaus:   „Eine erschreckende Bilanz und da sind die vielen alltäglichen Angriffe auf unsere Kolleginnen und Kollegen im täglichen Dienst nicht genannt. Der Großteil der Übergriffe auf Polizisten erfolgt im täglichen Dienst, bei ganz „normalen“ Einsätzen anlässlich häuslicher Gewalt oder einer Ruhestörung. Da müssen sich die Kolleginnen und Kollegen täglich ihrer Haut erwehren. Respekt, Benimm und Anstand sind Fremdwörter geworden.

Da mag der neu eingeführte Einsatzmehrzweckstock ein Mittel sein, dennoch fehlt im täglichen Dienst eine geeignete Distanzwaffe, um auch aus der Entfernung auf das gewalttätige polizeiliche Gegenüber einzuwirken. Brandsätze auf Polizeiwachen sind eine erneute Steigerung in der sich drehenden Spirale der Gewalt gegen Polizei und Rettungskräfte.

Es kann nicht sein, dass im Fußball eine Minderheit den ganzen Sport kaputt macht. Fußball muss wieder auf das reduziert werden was es ist, Sport und ein Ereignis für die ganze Familie! Gewalt muss aus dem Sport verbannt und sogenannte „Fans“ isoliert werden. Dazu ist jedes Mittel recht, natürlich auch der Einsatz von V-Leuten. Harte zeitnahe Strafen für Gewalttäter müssen ausgesprochen werden und das neue Konzept von DFB und DFL akzeptiert und umgesetzt werden. Fangruppierungen, die sich nachhaltig von Gewalt distanzieren und an einer kooperativen Zusammenarbeit Interesse bekunden, werden unterstützt, gewaltbereite Gruppen sogenannter Fans aus den Stadien und dem Sport verbannt. In einer Zusammenarbeit zwischen Polizei, DFB, Vereinen und ordentlichen Fans muss ein neuer Kodex entstehen, der Gewalt die rote Karte zeigt und ächtet.“

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