Bekämpfung von Wohnungseinbrüchen: „Gelungener erster Streich“

14. Januar 2013 | Themenbereich: Deutsche Polizeigewerkschaft, Interessenvertretungen, Nordrhein Westfalen | Drucken

Dazu der DPOlG-Landesvorsitzende Erich Rettinghaus:   „ Der Großeinsatz unter Beteiligung und Vernetzung vieler Polizeibehörden hat deutlich gemacht, dass wir großen Handlungsbedarf bei der Bekämpfung von Einbrüchen durch organisierte Band haben. Tausende Kolleginnen und Kollegen waren engagiert im Einsatz. Die Festnahmen von Verdächtigen und das Auffinden von Diebesgut spricht für sich. Die gezielte Aktion ist, im Rahmen der Aktion „Riegel Vor“ der Polizei NRW, ein erster wichtiger Schritt in der erfolgreichen Bekämpfung der gestiegenen Zahlen von Wohnungseinbrüchen, vor allem durch organsierte Banden aus Osteuropa. Jetzt gilt es, die erlangten Erkenntnisse auszuwerten, Strukturen zu erkennen und zu zerschlagen. Eine bundesweite Datei zur Erfassung von Einbruchsdelikten und Täterstrukturen wäre da hilfreich. Wir brauchen die Erkenntnisse gebündelt und für alle Länderpolizeien abrufbar, um den Tätern immer einen Schritt voraus zu sein.

Es kann und wird nicht bei einer einmaligen Aktion bleiben, weitere Maßnahmen und Schritte um der organisierten Einbruchskriminalität den „Riegel vorzuschieben“ werden folgen. Die Instrumente die wir u.a. neben ausreichendem Personal benötigen, um Strukturen zu erkennen und zu zerschlagen, sind die Vorratsdatenspeicherung, die Prüfung einer Wiedereinführung der Visapflicht für bestimmte Länder und eine bessere Videoüberwachung. Aber auch die Prävention in den eigenen vier Wänden ist nötig und hilfreich, um die Täter draußen zu halten, die Polizei wird da ihre Beratung weiter intensivieren.“

 

 

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