Erfolgreicher Schlag gegen Einbrecher in NRW

11. Januar 2013 | Themenbereich: Nordrhein Westfalen, Polizei | Drucken

Der gemeinsame Großeinsatz von 13 Polizeibehörden im Rheinland am Donnerstag war ein erfolgreicher Schlag gegen Einbrecherbanden. Die Polizisten nahmen 37 Straftäter fest, drei davon auf der Flucht nach einem gerade begangenen Einbruch in Erkrath.

Die Beute, Bargeld und Schmuck, erhielt die Besitzerin noch am Abend zurück.

NRW-Innenminister Ralf Jäger hat heute (11.1.) eine positive Bilanz der Aktion „Riegel vor im Rheinland“ gezogen: „Wir lassen im Kampf gegen Wohnungseinbruch nicht locker. Es werden Razzien und Kontrollen folgen“.

Die Polizei richtete 120 Kontrollstellen ein, an denen sie 8.000 Fahrzeuge und über 9.500 Personen überprüfte. Die Ermittler fanden Diebesgut und Einbruchswerkzeuge. Die Auswertung weiterer sichergestellter Unterlagen und Gegenstände dauert an.

Großangelegte Razzien und Kontrollen sind Teil des NRW-Konzeptes gegen Einbrüche. „Dieses Konzept ist auf eine verbesserte örtliche Analyse, eine systematische Spurensuche und Spurensicherung sowie der Ausschöpfung aller Fahndungsmöglichkeiten ausgerichtet. Durch tagesaktuelle und landesweite Lageinformationen des Landeskriminalamtes können die Polizeibehörden neue Vorgehensweisen von Tätern oder Einbruchserien frühzeitig erkennen und gegensteuern“, erläuterte der Innenminister.

Das landesweite Aktionsprogramm, „Riegel vor! Sicher ist sicherer“, schiebt den Einbrechern dreifach den Riegel vor: Wohnung sichern, aufmerksam sein, 110 rufen.

Das Aktionsprogramm zeigt erste Erfolge:

In 40 Prozent der Fälle scheiterten die Einbrecher zuletzt an gut gesicherten Häusern oder Wohnungen. „Die Polizei kann Einbruchskriminalität nur gemeinsam mit Bürgerinnen und Bürger bekämpfen. Die Polizei berät kostenlos, wenn die eigenen vier Wände einbruchssicherer gemacht werden sollen. Aber wenn die Bürgerinnen und Bürger etwas Verdächtiges in ihrer Nachbarschaft bemerken, dann bittet die Polizei auch darum, dass dann die 110 gewählt wird“, erklärte der NRW-Innenminister.

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