Zahl der Verkehrstoten in M-V sinkt auf Rekordtief

5. Januar 2013 | Themenbereich: Mecklenburg-Vorp., Verkehr | Drucken

Eine positive Entwicklung zeigt eine vorläufige Verkehrsunfallstatistik der Landespolizei Mecklenburg- Vorpommerns, wonach im Jahr 2012 ein Rückgang der im Straßenverkehr tödlich verunglückten Personen um 42 Prozent zu verzeichnen ist.

Während im Jahr 2011 noch 143 Todesopfer auf den Straßen unseres Landes zu beklagen waren, sank die Zahl im Jahr 2012 mit 83 tödlich verunglückten Personen auf Rekordtief im Vergleich der Vorjahre.

„Der Trend in der Verkehrsunfallentwicklung unseres Landes zeigt, dass wir in der Verkehrssicherheitsarbeit auf dem richtigen Weg sind“, zeigt sich Innenminister Lorenz Caffier erfreut über die erste Verkehrsunfallbilanz. „Dennoch ist jedes Todesopfer eines zu viel. Deshalb wird die Landespolizei auch weiterhin gegen Raser und Drängler vorgehen und neben präventiven und verkehrserzieherischen Maßnahmen durch Anhaltekontrollen die Verkehrssicherheitsarbeit konsequent fortsetzen.“

Auch die Zahl der tödlichen Baumunfälle ist wie die Gesamtzahl der tödlichen Unfälle zurückgegangen. Mussten 2011 noch 44 Baumunfälle mit Getöteten aufgenommen werden, sank die Zahl 2012 auf 23. Das entspricht einem Rückgang um etwa 47 Prozent.

Zu den Hauptunfallursachen der rund 55.000 im Jahr 2012 registrierten Verkehrsunfälle insgesamt gehören immer noch das Führen der Fahrzeuge unter Alkohol- und Drogeneinwirkung und die nicht den Straßen- und Witterungsverhältnissen angepasste Geschwindigkeit.

„Die beste Sicherheit bietet immer noch ein umsichtiges Verhalten im Straßenverkehr. Denn bereits geringe Fahrfehler können gravierende Folgen haben“, appelliert Innenminister Caffier an alle Verkehrsteilnehmer.

 

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