LINKE für unabhängige Stiftung gegen Rechtsextremismus

5. Januar 2013 | Themenbereich: Die Linkspartei, Parteien | Drucken

Die Vorsitzende der Amadeu-Antonio-Stiftung, Anetta Kahane, plädiert für eine Stiftung, die zivilgesellschaftliche Gruppen mit öffentlichen Mitteln fördern soll. Dazu erklärt Petra Pau, Mitglied im Vorstand der Fraktion DIE LINKE und im NSU-Untersuchungsausschuss:

„Das aktuelle Fördermodell läuft auf eine vormundschaftliche Verstaatlichung zivilgesellschaftlichen Engagements hinaus. Es ist fatal gescheitert. Spätestens seit dem NSU-Nazi-Mord-Desaster ist eine weiterführende Debatte über effektive Präventionsmodelle gegen Rechtsextremismus, Rassismus und Antisemitismus, für Demokratie und Toleranz überfällig. DIE LINKE plädiert für eine unabhängige Beobachtungsstelle, die zugleich als Förderstiftung wirken könnte. Gefragt sind Expertinnen und Experten, nicht ideologisch fokussierte Politikerinnen oder Politiker.“

Ihre Meinung ist uns wichtig,
kommentieren Sie diesen Artikel!

Jedoch, auf Cop2Cop gilt die Netiquette als Leitfaden für die Kommunikation. Alle Beiträge werden von Administratoren geprüft und freigeschaltet. Beiträge, die persönliche Beleidigungen, Diffamierungen, rechtswidrige Texte oder Werbung beinhalten, werden ebenso unkommentiert entfernt, wie Off-Topic-Beiträge und SPAM. Zeilen und Absätze brechen automatisch um. Die E-Mail Adresse dient internen Zwecken und wird nie angezeigt.