Satellitenbilder für den Bevölkerungsschutz

2. Januar 2013 | Themenbereich: Bevölkerungsschutz | Drucken

Das Zentrum für satellitengestützte Kriseninformation (ZKI) ist am 1. Januar 2013 in den Regelbetrieb gestartet und bietet über ein Kooperationsprojekt zwischen dem Bundesministerium des Innern und dem Deutschen Zentrum für Luft- und Raumfahrt e.V. (DLR) Dienstleistungen für die Geschäftsbereichsbehörden des BMI an.

Ab sofort können die Nutzer des Kooperationsvorhabens rund um die Uhr hochaktuelle Satellitenbildkarten beispielsweise für den Einsatz im Bevölkerungsschutz anfordern. Das Zentrum für satellitengestützte Kriseninformation deckt damit den stetigen Bedarf an aktuellen Geoinformationen für Entscheidungen in der öffentlichen Verwaltung. Die Kooperation ist auch für die Beteiligung weiterer Organisationen offen. Als erste Institution ist das Deutsche Rote Kreuz als Nutzer der Kooperation beigetreten.

Das Zentrum für satellitengestützte Kriseninformation ist ein Service des Deutschen Zentrums für Luft- und Raumfahrt und gehört zu den modernsten Dienstleistungsanbietern für satellitengestützte Kartierungen.

Aufgabe des Zentrums für satellitengestützte Kriseninformation

Die Aufgabe des Zentrums ist die Bereitstellung eines Services für die schnelle Beschaffung, Aufbereitung und Analyse von Satellitendaten bei Natur- und Umweltkatastrophen, für humanitäre Hilfsaktivitäten und für die zivile Sicherheit weltweit. Die Produkte werden nach den spezifischen Bedürfnissen für nationale und internationale politische Entscheidungsträger, Lagezentren sowie Hilfsorganisationen erstellt und auch der Öffentlichkeit frei zugänglich gemacht. Mit der weltweiten Zunahme von Naturkatastrophen, humanitären Notlagen und zivilen Gefahrensituationen steigt der Bedarf an zeitnaher Lageinformation und damit auch die Nachfrage nach aktueller, umfassender und flächendeckender humanitärer Kriseninformation.

Neben der schnellen Reaktion nach Katastrophen und der Schadensbeurteilung steht besonders die Ableitung von Geoinformationen für den Wiederaufbau und die Krisenprävention im Fokus der Arbeiten und Analysen des ZKI.

 

Quelle: BMI

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