Silvesterknaller – selbstgebastelt und hochgefährlich

27. Dezember 2012 | Themenbereich: Feuerwehr - Katastrophenschutz | Drucken

In wenigen Tagen ist es soweit: der Jahreswechsel naht und damit das alljährliche Feuerwerk am 31. Dezember, das sich insbesondere bei Jugendlichen großer Beliebtheit erfreut.

Einigen reicht jedoch der sicherheitsgeprüfte Böller aus dem Laden nicht. Stattdessen werden Feuerwerkskörper selbst gebastelt – oft mit fatalen Folgen.

Was viele nicht wissen:

Selbst hergestellte Explosivstoffe (Selbstlaborate) unterliegen dem Waffengesetz und/oder dem Sprengstoffgesetz und gelten als Sprengvorrichtungen. Demnach macht sich auch derjenige strafbar, der einen Sprengsatz beispielsweise anhand einer Anleitung aus dem Internet herstellt. Bei entsprechenden Vergehen droht dann eine Freiheitsstrafe von sechs Monaten bis zu fünf Jahren.

Die Polizei warnt davor, selbst Feuerwerkskörper herzustellen – die Risiken beim Abbrennen dieser sind enorm. Stattdessen sollten alle Liebhaber von Silvesterfeuerwerk auf sicherheitsgeprüfte Raketen, Böller und Knaller setzen – und damit sicher ins neue Jahr starten.

Die Polizei hat eine Handreichung herausgegeben, die über diese Thematik informiert. Diese ist kostenlos als Download verfügbar unter: http://www.polizei-beratung.de/medienangebot/details/form/7/43.html

1 Kommentar
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  1. Das Wort zum Neujahr …

    „Wie gut das unsere Terroristen so derart Dumm sind, das deren Böller ungefährlich sind!
    Zumindest ungefährlicher, als die von jedem anderen deutschen Silvesterböllerbastler!“

    Kann man jetzt evtl. nachvollziehen, warum ich die Sprengkörper „unserer“ Terroristen für Fakes vom VS halte?
    Selbst die Polizei gibt zu, das „Selbstlaborate“ gefährlich sind!
    … ohne Frage, aber wieso schafft das kein Terrorist?

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