Bundespolizei und Sächsische Polizei – Partner für die Sicherheit der Menschen

24. Dezember 2012 | Themenbereich: Polizei, Sachsen | Drucken

Bundesinnenminister Dr. Hans-Peter Friedrich und Sachsens Innenminister Markus Ulbig trafen sich zu einem Arbeitsbesuch in Dresden. Im Vordergrund des Treffens standen Fragen der polizeilichen Zusammenarbeit. Im Februar diesen Jahres wurde der „Hofer Dialog“ initiiert, ein Forum zwischen Bund, Freistaat Sachsen, Freistaat Bayern und der Tschechischen Republik. Dieser Dialog zu den grenzüberschreitenden Kriminalitätsphänomenen wird im kommenden Jahr fortgesetzt. Hierbei wird intensiv über die Themen Chrystal und Kfz-Kriminalität gesprochen werden. Zur Vorbereitung fand heute in Dresden ein Arbeitsgespräch zwischen Bundesinnenminister Hans-Peter Friedrich und Sachsens Innenminister Markus Ulbig statt.

Außerdem haben beide Minister über eine noch engere Zusammenarbeit der Bundespolizei und der sächsischen Polizei gesprochen und verabredet, diese Zusammenarbeit noch weiter auszubauen.

Künftig soll es noch mehr als bisher gemeinsame Fahndungsgruppen geben. Außerdem wird geprüft, ob sich die Bundespolizei auch an der gemeinsamen Fahndungsgruppe mit Tschechien beteiligt. Konkret wurden Pilotprojekte gemeinsamer Streifen auf Bundesautobahnen vereinbart. Ein weiteres Themenfeld waren die Einsätze bei Fußballspielen und die Nutzung gemeinsamer Dienststellen.

Bei Fußball-Einsätzen soll die Fanbegleitung insbesondere bei Anreisen mit der Bahn gemeinsam effizienter gestaltet werden. Gedacht ist dabei auch an eine engere Verzahnung der Hundertschaften, bis hin zu gemeinsamen Einsatzzügen. Details sollen nun die beiden zuständigen Abteilungsleiter erarbeiten.

Innenminister Markus Ulbig: „Bei der Bekämpfung der Grenzkriminalität haben wir schon jetzt in der engen Zusammenarbeit große Erfolge. Das wollen wir weiter ausbauen. Nur gemeinsam sind wir stark für die Sicherheit in unserem Land.“