„Weihnachtsfest hinter Gittern lässt viele über ihre Tat nachdenken“

21. Dezember 2012 | Themenbereich: Mecklenburg-Vorp., Strafvollzug | Drucken

„Wie in Familien in Freiheit wirkt auch bei Strafgefangenen das Weihnachtsfest besinnlich. Das fördern die fünf Justizvollzugseinrichtungen mit Extra-Programmen. Die Seelsorger halten überall Gottesdienste ab. In Waldeck wird am Sonntag sogar der Weihbischof dabei sein. In der JVA Neubrandenburg erklingen Weihnachtslieder. Für die Strafgefangenen ist das eine Gelegenheit, sich noch einmal intensiv mit ihrer Tat auseinanderzusetzen, denn es ist schon schlimm, zu Weihnachten von Angehörigen und Freunden getrennt zu sein“, sagte Justizministerin Kuder.

„Ich danke den Mitarbeitern und ehrenamtlichen Helfern der Justizvollzugsanstalten, dass sie sich auch dieses Jahr viel Mühe gegeben haben, das Weihnachtsfest hinter Gittern auszugestalten. Bedürftige Strafgefangene erhalten auch dieses Jahr Weihnachtspäckchen. In der JVA Waldeck gibt der Anstaltsbeirat die Päckchen aus, in Stralsund wird die Anstaltspfarrerin kleine Präsente verteilen. In Neustrelitz bekommt jeder Insasse eine Tüte mit Leckereien aus der Küche. In Bützow werden die U-Häftlinge bedacht“, so die Ministerin.

„19 Strafgefangene profitieren dieses Jahr von der Weihnachtsamnestie. Sie wurden vorzeitig aus der Haft entlassen und sind bereits bei ihren Familien“, sagte die Justizministerin weiter.

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