„Schwerpunktstrategie Fußball“ – Zwischenstand der Bundespolizei zum Ende der Hinrunde

21. Dezember 2012 | Themenbereich: Bundespolizei | Drucken

Am 17. Dezember 2012 endete die Hinrunde der Fußballsaison 2012 / 2013. Auch die Bundespolizei blickt angesichts der aktuellen Diskussionen rund um das Thema Fußball auf eine ereignisreiche erste Spielzeit zurück.

Seit Beginn der laufenden Saison waren 55.620 Beamte der Bundespolizei im Fußballfanreiseverkehr auf der Bahn im Einsatz, um die öffentliche Sicherheit und Ordnung auf den Reisewegen zu gewährleisten. Im Rahmen der „Schwerpunktstrategie Fußball“ sollen Gewalttaten und sonstige Ordnungsstörungen durch starke Polizeipräsenz von vornherein unterbunden werden. Hierzu hat sich die Bundespolizei an den vergangenen vier Spielwochenenden auf die Reiserouten von Fußballstörern der hauptsächlich betroffenen Vereine konzentriert.

Hierzu der Präsident des Bundespolizeipräsidiums, Dr. Dieter Romann:  „“Gewalttaten sind keine Kavaliersdelikte und werden auch im Zusammenhang mit Fußballspielen nicht geduldet. Der hohe Kräfteansatz der Bundespolizei während der Hinrunde hat sich bewährt. Unser Ziel ist weiterhin, einerseits allen friedlichen Fußballfans und unbeteiligten Reisenden eine möglichst störungsfreie Bahnfahrt zu ermöglichen und andererseits Fußballstörern mit der nötigen Konsequenz zu begegnen. Randalierern muss klar sein: Wer provoziert, randaliert oder sich strafbar macht, sieht das Fußballspiel nicht. Wer den Betrieb der Bahn stört, geht zu Fuß weiter.“

„Ich danke allen beteiligten Beamtinnen und Beamten der Bundespolizei für ihren Einsatz.““

Hintergrund:

In der Hinrunde der laufenden Saison 2012 / 2013 wurden im Zuständigkeitsbereich der Bundespolizei mehr als 1,6 Millionen bahnreisende Fußballanhänger gezählt.

In der gesamten Hinrunde konnte die Bundespolizei durch die Anwendung von insgesamt 45.687 repressiven und präventiven Maßnahmen (z. B. Durchsuchungen, Platzverweisen, Identitätsfeststellungen, Festnahmen) erheblich zu einer meist störungsfreien Fahrt der friedlichen Reisenden beitragen.

Es wurden 1.363 Ermittlungsverfahren, u.a. wegen Widerstand gegen Vollstreckungsbeamte, Körperverletzung, Verstöße gegen das Sprengstoffgesetz, Sachbeschädigung und Beleidigung einge-leitet.

Nur ein sehr kleiner Teil der zu den Spielbegegnungen Reisenden ist den Randalierern zuzuordnen. Die Bundespolizei unterscheidet deswegen ausdrücklich zwischen friedlichen Fußballfans und gewalttätigen Fußballstörern. Fußballfans und unbeteiligten Reisenden möchte die Bundespolizei eine störungsfreie Fahrt ermöglichen.

 

Quelle: Bundespolizei

 

Ihre Meinung ist uns wichtig,
kommentieren Sie diesen Artikel!

Jedoch, auf Cop2Cop gilt die Netiquette als Leitfaden für die Kommunikation. Alle Beiträge werden von Administratoren geprüft und freigeschaltet. Beiträge, die persönliche Beleidigungen, Diffamierungen, rechtswidrige Texte oder Werbung beinhalten, werden ebenso unkommentiert entfernt, wie Off-Topic-Beiträge und SPAM. Zeilen und Absätze brechen automatisch um. Die E-Mail Adresse dient internen Zwecken und wird nie angezeigt.