Zentrum für Feuerwehrnotruf einsatzbereit

19. Dezember 2012 | Themenbereich: Feuerwehr - Katastrophenschutz, Mecklenburg-Vorp. | Drucken

Das Land Mecklenburg-Vorpommern baut seine Kommunikationsstrukturen im Sicherheitsbereich weiter aus. In Stralsund übergab heute der Innenminister Lorenz Caffier den Neubau der Integrierten Regionalleitstelle Stralsund an den Landrat des Landkreises Vorpommern-Rügen Herrn Ralf Drescher.

Der Innenminister betonte in seinem Grußwort die Bedeutung einer gut funktionierenden Leitstelle für die öffentliche Sicherheit und Ordnung Mecklenburg-Vorpommerns.

„Die Erfüllung von nichtpolizeilichen Sicherheitsaufgaben im Alltag ist eine wichtige Voraussetzung für ein gedeihliches Zusammenleben der Menschen in einer Gesellschaft. Da zu diesem Bereich der Gefahrenabwehr unterschiedliche Aufgabengebiete wie Brand- und Katastrophenschutz sowie die Rettungsdienste gehören, ist ein weitgehend reibungsloses Zusammenspiel aller Beteiligten erforderlich. Moderne Leitstellen gewährleisten dabei die Koordination und den effizienten Einsatz von Einsatzmitteln und des dazugehörigen Personals“, sagte Innenminister Caffier.

Aufgabe einer Integrierten Regionalleitstelle ist es Einsätze für Rettungsdienste und Feuerwehren zu koordinieren und dementsprechend schnell Kräfte zu alarmieren und aus der Ferne die Einsatzkräfte am Ereignisort zu unterstützen. Außerdem werden in der Integrierten Regionalleitstelle die Hilfeersuchen und Notrufe aus der Bevölkerung entgegengenommen und bearbeitet.

Die neue Integrierte Regionalleitstelle wird künftig für ca. 230.000 Einwohner des Landkreises Vorpommern-Rügen und zahlreiche Urlauber auf einem Gebiet von fast 3.200 Quadratkilometern zuständig sein. Über neueste Kommunikation- und Fernmeldetechnik ist ein reibungsloser und schneller Daten- und Informationsaustauch im gesamten Zuständigkeitsbereich gewährleistet.

Das Land Mecklenburg-Vorpommern verfügt mit der Integrierten Regionalleitstelle nun über insgesamt sechs Integrierte Leitstellen.

Das Innenministerium unterstützte den Neubau in Stralsund mit einem Fördermittelbescheid in Höhe von 1,2 Mio. EUR.

Die Gesamtkosten beliefen sich auf rund 3,6 Mio. EUR.

 

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