Verbesserungen aus dem Bereich der gesetzlichen Kranken- und Pflegeversicherung nunmehr auch in der Beihilfe

19. Dezember 2012 | Themenbereich: Beamten-Tarifrecht | Drucken

Gleichklang der Entwicklung zwischen Beihilfe und gesetzlicher Kranken- und Pflegeversicherung wird fortgeschrieben. Mit der Vierten Verordnung zur Änderung der Bundesbeihilfeverordnung (BBhV) konnten die wesentlichen Leistungsverbesserungen im Recht der gesetzlichen Kranken- und Pflegeversicherung auch in das Beihilferecht des Bundes übertragen werden.

Es handelt sich dabei insbesondere um die mit dem Pflegeneuausrichtungsgesetz (PNG) geschaffene Möglichkeit zur stärkeren Berücksichtigung der Bedürfnisse von Demenzpatienten, Entlastung pflegender Angehöriger und Förderung alternativer Wohnformen für Senioren. Darüber hinaus wird die in den Leistungskatalog der gesetzlichen Krankenversicherung aufgenommene neuropsychologische Therapie jetzt als beihilfefähig anerkannt und der Eigenbehalt nach § 49 Absatz 4 BBhV (die so genannte Praxisgebühr) zeitgleich mit der Änderung in der gesetzlichen Krankenversicherung auch in der Beihilfe gestrichen.

Mit der Gesamtheit der Änderungen wird der Gleichklang der Entwicklung zwischen Beihilfe und gesetzlicher Kranken- und Pflegeversicherung fortgeschrieben. Zugleich wird dem Vorwurf entgegen getreten, das Beihilferecht des Bundes übernehme ausschließlich die Leistungseinschränkungen aus dem Recht der gesetzlichen Kranken- und Pflegeversicherung.

 

Quelle: BMI

Ihre Meinung ist uns wichtig,
kommentieren Sie diesen Artikel!

Jedoch, auf Cop2Cop gilt die Netiquette als Leitfaden für die Kommunikation. Alle Beiträge werden von Administratoren geprüft und freigeschaltet. Beiträge, die persönliche Beleidigungen, Diffamierungen, rechtswidrige Texte oder Werbung beinhalten, werden ebenso unkommentiert entfernt, wie Off-Topic-Beiträge und SPAM. Zeilen und Absätze brechen automatisch um. Die E-Mail Adresse dient internen Zwecken und wird nie angezeigt.