Bundesregierung beschließt Familienpflegezeit für Bundesbeamte

19. Dezember 2012 | Themenbereich: Beamten-Tarifrecht | Drucken

Ziel ist es, den öffentlichen Dienst als attraktiven und modernen Arbeitgeber zu erhalten. Das Bundeskabinett hat heute den vom Bundesminister des Innern vorgelegten Entwurf eines Gesetzes zur Familienpflegezeit und zum flexibleren Eintritt in den Ruhestand für Beamtinnen und Beamte des Bundes beschlossen.

„Wir steuern infolge der demografischen Entwicklung auf ein zunehmendes Bedürfnis pflegender Beschäftigter nach einer besseren Vereinbarkeit von Pflege und Beruf zu. Wenn wir als Arbeitgeber Bund dieser gesellschaftspolitischen Entwicklung angemessen Rechnung tragen und für unsere Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter auch in Zukunft attraktiv bleiben wollen, müssen wir unsere Beschäftigten bei der Pflege stärker unterstützen. Das ist Ziel dieses Gesetzes“, so der Bundesinnenminister Dr. Friedrich.

Außerdem können Beamtinnen und Beamten, denen durch familienbedingte Teilzeit oder Beurlaubung Besoldungseinbußen entstehen, die sich auch nachteilig auf die Höhe der Versorgungsbezüge auswirken, Lücken in der Versorgungsbiografie künftig besser ausgleichen. Sie erhalten einen Anspruch auf Verlängerung ihrer Dienstzeit und damit eine neue Möglichkeit zur Kompensation dieser Zeiten. Dies ist gleichzeitig ein erster konkreter Schritt auf dem Weg zu einer Kultur des längeren Arbeitens.

Ihre Meinung ist uns wichtig,
kommentieren Sie diesen Artikel!

Jedoch, auf Cop2Cop gilt die Netiquette als Leitfaden für die Kommunikation. Alle Beiträge werden von Administratoren geprüft und freigeschaltet. Beiträge, die persönliche Beleidigungen, Diffamierungen, rechtswidrige Texte oder Werbung beinhalten, werden ebenso unkommentiert entfernt, wie Off-Topic-Beiträge und SPAM. Zeilen und Absätze brechen automatisch um. Die E-Mail Adresse dient internen Zwecken und wird nie angezeigt.