Videoüberwachung kann Gewalt nicht verhindern

17. Dezember 2012 | Themenbereich: Die Grünen, Nordrhein Westfalen, Parteien | Drucken

Zur Diskussion um eine Ausweitung der Videoüberwachung nach dem Fund einer Bombe am Bonner Hauptbahnhof erklärt Verena Schäffer, Stellvertretende Fraktionsvorsitzende und innenpolitische Sprecherin von Bündnis 90/Die Grünen im Landtag NRW:

„Die Forderung nach einer Ausweitung der Videoüberwachung auf öffentlichen Plätzen und Bahnhöfen ist ein vorhersehbarer Reflex, der dieser Debatte nicht gerecht wird. Ein Mehr an Videoüberwachung wird TerroristInnen nicht von ihren Taten abschrecken oder diese gar verhindern. Damit wird den Bürgerinnen und Bürgern eine scheinbare Sicherheit vorgegaukelt, die letztendlich nicht eingelöst werden kann. Statt unsere Freiheitsrechte für ein vermeintliches Mehr an Sicherheit einzuschränken, brauchen wir effektive Sicherheitsbehörden, Kooperation der verschiedenen Behörden und gut qualifiziertes Personal.“

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