Wichtiger Tag für die Sicherheit in Fußballstadien

12. Dezember 2012 | Themenbereich: Niedersachsen | Drucken

Niedersachsens Innenminister Uwe Schünemann hat die Entscheidung der Fußballvereine für das Sicherheitskonzept der Deutschen Fußball Liga ausdrücklich begrüßt. „Dies ist ein guter Tag für die Sicherheit im Zusammenhang mit Fußballspielen. Auf dieser Grundlage können wir jetzt die weitere Zusammenarbeit mit den Vereinen, der DFL und dem DFB auf ein sicheres Fundament stellen. Die Vereine haben ihre Verantwortung erkannt und müssen jetzt die Beschlüsse umsetzen“, so Innenminister Schünemann. Zur neuen Saison 2013/2014 soll das Sicherheitskonzept in Kraft treten. „Der Besuch eines Fußballbundesligaspiels muss und wird auch in Zukunft ein Familienfest bleiben. Fußballchaoten müssen isoliert werden. Mit den Beschlüssen setzen die Vereine ein deutliches Signal für mehr Sicherheit“, sagte Schünemann.

Es ist auch ein guter Tag für die friedlichen Fans. Wir werden zusammen mit den Vereinen noch mehr für die Fanarbeit tun und dort gemeinsam sehr viel Geld investieren. Es besteht seitens der DFL die Zusage, die Fanarbeit mit einem zweistelligen Millionenbetrag zu unterstützen. Darüber hinaus würde dann auch Geld des Landes und der Kommunen für die wichtige Präventionsarbeit im Amateurbereich zur Verfügung stehen.

Folgende Punkte müssen laut Schünemann jetzt von den Vereinen konsequent umgesetzt werden:

  • Verbesserung der Videotechnik auf neuestem Stand, Qualifizierung der Ordnungskräfte, Intensivierung von Einlasskontrollen,
  •  die konsequente Durchsetzung von Stadionverboten mit der Rücknahme der Senkung der Höchstdauer von Stadionverboten von fünf auf drei Jahre sowie der Einführung der Höchstdauer von 10 Jahren in Fällen extremer Gewaltanwendung,
  •  die Ächtung sowie zeitnahe und konsequente Sanktionierung der illegalen Verwendung von Pyrotechnik auf der Grundlage verbindlicher Vereinbarungen zwischen den Verbänden, Vereinen und ihren Fans.
  • die Festlegung von Standards für Fanprojekte, der Ausbau der Fanarbeit.

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