Wichtiger Schritt zur Stärkung der Sicherheit in den Stadien

12. Dezember 2012 | Themenbereich: Nordrhein Westfalen | Drucken

Die Gewerkschaft der Polizei (GdP) hat das heute von der Deutschen Fußball Liga (DFL) mit großer Mehrheit verabschiedete Konzept „Sicheres Stadionerlebnis“ als wichtigen Schritt gewürdigt, um die zunehmende Gewalt bei Fußballspielen einzudämmen. „Es ist gut, dass die DFL den Forderungen einzelner Vereine und Fangruppen nach einer Verwässerung des Sicherheitskonzepts nicht nachgegeben hat“, betonte der nordrhein-westfälische GdP-Vorsitzende Arnold Plickert. „Dass der Ligaverband und die Vereine dem Bestreben gewaltbereiter Fangruppen, das Abbrennen von Pyrotechnik in den Stadien zuzulassen, eine klare Absage erteilt haben, ist ein wichtiges, längst überfälliges Signal, auf das nicht nur die Polizei, sondern auch die friedlichen Fans lange gewartet haben.“

Positiv bewertet die GdP auch die Verpflichtung der Vereine, in Zukunft mehr qualifizierte Ordner in den Stadien bereit zu stellen und die Videoüberwachung zur Überführung von Gewalttätern auszubauen. Das gilt auch für die grundsätzliche Bereitschaft von DFL und DFB, mehr Geld für die Fanprojekte zur Verfügung zu stellen. „Der Ligaverband und die Vereine bekennen sich zu ihrer Verantwortung für die Sicherheit in den Stadien. Die Polizei wird dieses Angebot zum Dialog aufgreifen und alle präventiven Konzepte unterstützen“, sagte Plickert. „Jetzt bleibt zu hoffen, dass auch die Fans diesen Weg mitgehen.“

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