Reform der Verkehrssünder-Kartei

12. Dezember 2012 | Themenbereich: Sachsen, Verkehr | Drucken

Verkehrsminister Sven Morlok begrüßt die heute durch das Bundeskabinett beschlossene Reform des Verkehrszentralregisters und die Überführung in ein Fahreignungsregister. Das Verkehrszentralregister und das Punktesystem sollen einfacher, gerechter und transparenter gestaltet werden. Punkte im Verkehrszentralregister soll es künftig nur noch bei Verstößen geben, die für die Verkehrssicherheit unmittelbar relevant sind.

„Der teilweise Punkte-Erlass für Bagatelldelikte ist nachvollziehbar und vertretbar“, so Staatsminister Morlok. „Außerdem trägt diese Regelung zu einer höheren Akzeptanz der Kraftfahrer für das neue Punktesystem bei. Vorrangiges Ziel ist und bleibt die Erhöhung der Verkehrssicherheit.“

Der „Punkte-Erlass“ bedeutet: Bestehende Punkte für Delikte, die zukünftig nicht mehr eingetragen würden, sollen entfallen. Dies betrifft insbesondere Eintragungen für nicht verkehrssicherheitsrelevante Verstöße, z.B. das Befahren einer Umweltzone ohne gültige Plakette. Diese Punkte werden rückwirkend gelöscht. Zudem gibt es künftig statt sieben Punktekategorien nur noch drei. Auch ein neues, wirksames Fahreignungsseminar für besseres Fahrverhalten soll zukünftig zur Erhöhung der Verkehrssicherheit beitragen.

 

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