Kluges Signal der Vernunft

12. Dezember 2012 | Themenbereich: Deutsche Polizeigewerkschaft, Interessenvertretungen | Drucken

Die Deutsche Polizeigewerkschaft (DPolG) begrüßt das heute von der Deutschen Fußball Liga (DFL) verabschiedete Sicherheitskonzept „Sicheres Stadionerlebnis“. DPolG Bundesvorsitzender Rainer Wendt sagte in Berlin: „Es war höchste Zeit, dass der zunehmenden Gewalt in und um deutsche Fußball-Stadien mit konkreten Maßnahmen begegnet wird. Die Richtung, die die DFL jetzt einschlägt, ist nachvollziehbar. Die Verbesserung der Arbeit für die Polizei, die Schulung der Ordnungsdienste, die Bekenntnisse der Vereine zur Ablehnung von Gewalt, Rassismus und Pyrotechnik sowie der Verstärkung der Kommunikation mit Fangruppierungen sind alles Schritte, die zu einer Entspannung der Lage beitragen können.“

Auch die Vorgehensweise der DFL lobt DPolG Chef Wendt. „Das Konzept ‚Sicheres Stadionerlebnis‘ wurde im Dialog mit den Fangruppierungen beraten. Änderungsvorschläge wurden aufgegriffen und eingearbeitet. Mit den 16 Anträgen zum Sicherheitskonzept wird das Gewaltproblem im deutschen Fußball umfassend angegangen. Strengere Einlasskontrollen, verstärkte Videoüberwachung und Sanktionsmöglichkeiten können dafür sorgen, Gewalt gar nicht erst aufkommen zu lassen. Parallel zu den Maßnahmen wird der Dialog zwischen allen Beteiligten – auch der Polizei –natürlich fortgesetzt. “

Wendt sagte weiter, die DFL habe mit dem Sicherheitspapier ein kluges Signal der Vernunft gesetzt. „Es hängt nun vom Verhalten der Fans ab, ob es tatsächlich zu schärferen Sicherheitsmaßnahmen kommt. Denn eines darf nicht vergessen werden: Auch bei der schönsten Nebensache der Welt muss die Sicherheit Vorrang haben.“

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

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