Evaluationsbericht zum Berliner Modell

10. Dezember 2012 | Themenbereich: Berlin, Deutsche Polizeigewerkschaft, Interessenvertretungen | Drucken

Der Evaluationsbericht zum BMo löst in der Belegschaft der Berliner Polizei Empörung und Unverständnis aus – zu Recht! Statt sich mit nachvollziehbarer, wissenschaftlich seriöser Präzision den offenkundigen Problemen der Berliner Polizei zu widmen,

  •  dramatische Höhe der Arbeitsverdichtung
  •  unerträgliche Arbeitszeiten
  •  abstürzende Motivation in nahezu allen Ebenen
  •  dauerhaft hohe Krankenstände
  •  ungelöste Vereinbarkeit von Familie und Beruf,

strotzt das Papier vor absurden Schlussfolgerungen, abenteuerlichen Prognosen und oberflächlicher Ignoranz:

  • Organisationseinheiten werden unter völliger Ignoranz lokaler Gegebenheiten miteinander verglichen
  • Absurde Daten aus dem absurden System PuZMan werden kritiklos für bare Münze genommen
  • Im „vorauseilenden Gehorsam“ entpuppt sich die Projektgruppe als Rotstiftkommando des Finanzsenators
  • Die engagierte Arbeit unserer Kolleginnen und Kollegen wird in unerträglicher Arroganz hämisch kommentiert und herabgewürdigt.

Dieser Bericht schadet schon jetzt der Berliner Polizei. Er darf nie umgesetzt werden. Er gehört dahin, wo auch PuZMan hingehört: Ab in den Mülleimer damit!

 

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