Krankentransportwagen für den Katastrophenschutz

5. Dezember 2012 | Themenbereich: Bevölkerungsschutz, Sachsen-Anhalt | Drucken

Innenminister Holger Stahlknecht hat 18 Kranken-transportwagen für den Katastrophenschutz an die Unteren Katastrophenschutzbehörden in Magdeburg am Petriförder übergeben. Genutzt werden sie durch die örtlichen Hilfsorgani-sationen Deutsches Rotes Kreuz (DRK), Arbeiter Samariter Bund (ASB), Johanniter Unfallhilfe (JUH) und Malteser Hilfsdienst (MHD), welche die Fahrzeuge in Empfang genommen haben.

Für die Beschaffung der Fahrzeuge standen 1,8 Millionen Euro Haushaltsmittel des Landes zur Verfügung.

 

  Hintergrund:

Bisher erfolgte die Förderung der Beschaffung von Fahrzeugen für Katastrophenschutz durch das Land mit Fördermittelbescheiden. Jede Untere Katastrophenschutzbehörde bestellte das benötigte Fahrzeug selbst und bezahlte mit den ausgereichten Fördermitteln. Nach diesem Verfahren hätten für 1,8 Millionen Euro wahrscheinlich lediglich 16 Fahrzeuge gekauft werden können.

Bei der Beschaffung dieser Krankentransportwagen wurde erstmals im Rahmen eines Pilotprojektes die zentrale Beschaffung im Brand- und Katastrophenschutz erprobt.

Eine neu gegründete Zentrale Beschaffungsstelle, in der das Institut für Brand- und Katastrophenschutz und das Technische Polizeiamt unter Federführung des Ministeriums für Inneres und Sport mitwirken, hat eine europaweite Ausschreibung für alle Fahrzeuge durchgeführt. Auf Grund der durch die Sammelbestellung erzielten Rabatte konnten 18 Fahrzeuge bestellt und geliefert werden.

 

 

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