Kriminalprävention ist ein Schwerpunkt der Sicherheitspolitik

4. Dezember 2012 | Themenbereich: Prävention, Rheinland-Pfalz | Drucken

Kriminalprävention, als gesamtgesellschaftliche Aufgabe gesehen, ist nur dann erfolgreich, wenn sie aus einem gut funktionierenden, interdisziplinären Netzwerk besteht. Hierfür bedarf es viel Arbeit, Geduld und Zeit. Innenstaatssekretärin Heike Raab lobte beim diesjährigen „Sicherheitsforum Westpfalz 2012“ in Kaiserslautern das Engagement des Polizeipräsidiums und die Zusammenarbeit mit den unterschiedlichsten gesellschaftlichen Akteuren im Bereich der Kriminalprävention.

„Die Herzen und die Köpfe für die Demokratie zu gewinnen, ist die beste Form der Prävention“, sagte Heike Raab. Rheinland-Pfalz lege mit vielfältigen Projekten einen Schwerpunkt auf die Präventionsarbeit. So stünde das Thema „Bekämpfung von Rechtsextremismus“ bundes- und landesweit nach wie vor weit oben auf der Agenda der Sicherheitsbehörden und auch der Akteure der kommunalen Kriminalprävention. In Kooperation mit der „Präventionsagentur gegen Rechtsextremismus“ habe die Leitstelle „Kriminalprävention“ daher Informationsveranstaltungen zu diesem Thema für die Vertreter der Kommunen ausgerichtet.

Um frühzeitig möglichen Entwicklungen und Tendenzen in Richtung Rassismus und Diskriminierung im Fußball entgegenwirken zu können, hat die Leitstelle „Kriminalprävention“ landesweit sieben Aktionstage anlässlich von Heimspielen der 1. bis 4. Liga in der Hinrunde der Saison 2012/2013, durchgeführt. „Hierdurch haben wir Aufmerksamkeit für das Thema geschaffen, Aufklärungsarbeit geleistet und zu mehr Courage gegenüber rechtsextremistischen Aktivitäten und Parolen aufgefordert. Auch das ist ein wichtiger Baustein in der Präventionsarbeit“, betonte Raab.

Als weitere Beispiele nannte die Innenstaatssekretärin die Zivilcouragetrainerinnen und -trainer, die von der Leitstelle für Kriminalprävention ausgebildet würden. So gewinne das Land regelmäßig Multiplikatoren, die landesweit Menschen zur Übernahme von Verantwortung in Form von Zivilcourage sensibilisieren. Zudem zeigte Raab sich erfreut, dass die Zahl der Kriminalpräventiven Räte in den Kommunen von Rheinland-Pfalz stetig wachse. Über 100 Gremien arbeiteten inzwischen im Landesgebiet. „Gerade die kommunalen Akteure vor Ort sind für uns wichtige Bündnispartner“, so die Staatssekretärin.

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