Justizminister dankt ehrenamtlichen Richterinnen und Richtern

4. Dezember 2012 | Themenbereich: Justiz, Sachsen | Drucken

Justizminister Dr. Jürgen Martens hat heute im Rahmen einer Dankveranstaltung im Sächsischen Staatsministerium der Justiz und für Europa 40 ehrenamtlichen Richterinnen und Richtern für ihre Bereitschaft zur Ausübung dieser verantwortungsvollen Tätigkeit gedankt. Die ehrenamtlichen Richterinnen und Richter aus ganz Sachsen sind seit zwei, drei oder sogar bereits seit vier Amtsperioden tätig.

Justizminister Dr. Jürgen Martens: „Das Ehrenamt erfordert persönlichen, mitunter zeitaufwändigen Einsatz im Sinne des demokratischen Rechtsstaates, was höchsten Respekt abverlangt. Dieses Engagement zu achten und zu pflegen, war heute vornehmliches Ziel der Dankveranstaltung. Mir war es ein Anliegen, diesen über mehrere Amtsperioden in Sachsen tätigen ehrenamtlichen Richterinnen und Richtern persönlich zu danken.“

Justizminister Dr. Jürgen Martens führte weiter aus, dass die Wahrnehmung der Aufgabe eines ehrenamtlichen Richters gelebte Demokratie bedeutet. Berufliche wie auch soziale Erfahrungen der ehrenamtlichen Richter ergänzen das Fachwissen des Berufsrichters im Rahmen der nicht immer leicht zu treffenden gerichtlichen Entscheidungen. „Mit ihren Entscheidungen gestalten die ohne materielle Motive Tätigen aktiv unsere Gesellschaft mit“, so Martens weiter.

 Hintergrund:

Ehrenamtliche Richter wirken neben Berufsrichtern in Verfahren der Verwaltungsgerichtsbarkeit, Sozialgerichtsbarkeit, Finanzgerichtsbarkeit, Arbeitsgerichtsbarkeit und der ordentlichen Gerichtsbarkeit, z.B. in Handelssachen und Landwirtschaftssachen mit. Sie haben das gleiche Stimmrecht wie der Berufsrichter und müssen mindestens 25 Jahre alt sein. Sie werden auf Vorschlag der Gewerkschaften, Verwaltungen und Gerichte für den Bereich der Verwaltungsgerichtsbarkeit durch das Staatsministerium der Justiz und für Europa und im übrigen durch die Gerichtspräsidenten für die Dauer von 5 Jahren ernannt.

 

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