Fans künftig bei Gesprächen nicht ausschließen

3. Dezember 2012 | Themenbereich: Gewerkschaft der Polizei, Interessenvertretungen, Niedersachsen | Drucken

Angesichts eines Treffens zwischen Vertretern des Deutschen Fußball-Bundes, der Deutschen Fußball-Liga und Landes-Innenministern am 3. Dezember in Hannover fordert die Gewerkschaft der Polizei (GdP) Niedersachsen eine stärkere Berücksichtigung der friedlichen Fußballfans und ihrer Organisationen.

„Die enge Abstimmung zwischen Verband und Liga auf der einen Seite sowie den zuständigen Ministern auf der anderen Seite ist richtig, um Ausschreitungen rund um den Fußball in Zukunft zu vermeiden. Gewalt gegen eingesetzte Polizeikräfte ist selbstverständlich in keinster Weise zu akzeptieren und muss konsequent und unmittelbar verfolgt werden“, sagte GdP-Landesvorsitzender Dietmar Schilff: „Doch die Positionen der friedlichen, echten Fußballfans müssen gehört werden, während die kleine Zahl unbelehrbarer Gewalttäter ausgegrenzt werden muss.“ Es sei falsch, auf Beiträge friedfertiger Gruppen zu verzichten. „Wer jetzt noch immer intensive Gespräche mit den friedfertigen Fußball-Anhängern und ihren Verbänden unterlässt, wird möglicherweise auch später in den Arenen auf sie verzichten müssen, weil diese dann dauerhaft enttäuscht sind und schlicht wegbleiben“, gibt er zu bedenken.

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