BRK ist Institution von unschätzbarem Wert

3. Dezember 2012 | Themenbereich: Bayern, Bevölkerungsschutz | Drucken

Innenminister Joachim Herrmann hat heute bei der 35. Landes-versammlung des Bayerischen Roten Kreuzes (BRK) in Schrobenhausen die Bedeutung des Ehrenamtes für Bayerns hohen Sicherheitsstandard unterstrichen: „Das BRK ist eine Institution von unschätzbarem Wert. Weit über 100.000 ehrenamtliche Helferinnen und Helfer sind in Bayerns größter Hilfsorganisation rund um die Uhr für all jene da, die Hilfe brauchen. Das zeigt: Das Ehrenamt ist ein wichtiger Pfeiler unserer Gesellschaft und aus unserem Hilfeleistungssystem nicht wegzudenken. Daher müssen wir die ehrenamtliche Tätigkeit weiter stärken.“ Das BRK ist im Laufe seiner fast 150-jährigen Geschichte für viele zum Synonym für den Rettungsdienst geworden. Es versammelt unter seinem Dach die Wasserwacht, die Bergwacht, die Bereitschaften und das Jugendrotkreuz. „Was unsere BRK-ler hier im Interesse des Gemeinwohls tagtäglich leisten, verdient höchste Anerkennung“, so der Innenminister.

Herrmann überbrachte bei der Landesversammlung gute Nachrichten zum Thema Helfergleichstellung. Auch die ehrenamtlichen Helferinnen und Helfer im Rettungsdienst sollen einen Anspruch auf Freistellung von der Arbeit gegenüber ihrem Arbeitgeber erhalten, wenn sie von den Integrierten Leitstellen während der Arbeitszeit zu einem Notfalleinsatz gerufen werden. Zugleich sollen sie einen Anspruch auf Lohnfortzahlung bekommen. Herrmann: „Wer während seiner Arbeitszeit zu einem Einsatz gerufen wird, darf keine Lohneinbußen oder sonstige arbeitsrechtliche Nachteile befürchten.“ Das Innenministerium wird jetzt einen Entwurf zur Änderung des Bayerischen Rettungsdienstgesetzes erarbeiten. Die Einzelheiten sollen in den nächsten Wochen mit den Hilfsorganisationen besprochen werden.

Herrmann betonte, dass die bestmögliche Ausstattung der ehrenamtlichen Helferinnen und Helfer in den freiwilligen Hilfsorganisationen ein wichtiges Anliegen der Bayerischen Staatsregierung sei. Daher unternehme der Freistaat große finanzielle Anstrengungen, um den hohen Standard bei Ausbildung und Ausrüstung der Einsatzkräfte weiter zu verbessern. So erstatte Bayern bei der Wasser-, Berg- und Höhlenrettung die Kosten bestimmter Ausrüstungsgegenstände wie Einsatzfahrzeuge und Rettungsboote. Gleiches gelte für die kommunikations- und informationstechnische Ausstattung der Wachen und Stationen. Insgesamt leiste der Freistaat hier jährlich Zahlungen in Höhe von mehr als drei Millionen Euro. Herrmann: „Und im Katastrophenschutz haben wir ein langjähriges Investitions- und Beschaffungsprogramm aufgelegt. Denn: Die hohe Motivation unserer Einsatzkräfte können wir nur dann erhalten, wenn wir ihnen für die vielfältigen Aufgaben auch eine qualitativ hochwertige Ausrüstung zur Verfügung stellen.“

 

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