CB-Funkwarnsystem

29. November 2012 | Themenbereich: Ausrüstung, Bayern, Polizei | Drucken

Das an der Autobahndirektion Nordbayern entwickelte CB-Funkwarnsystem in Warnleitanhängern warnt Lkw-Fahrer auf den Autobahnen vor Baustellen. Beim Annual Forum 2012 in London wurde das intelligente Warnleitsystem aus Bayern von einer aus europäischen Experten besetzten Jury mit dem ersten Preis, dem EasyWay2-Award ausgezeichnet. Innenminister Joachim Herrmann: „Ich gratuliere den innovativen Erfindern des Funk-Warnleitanhängers zum EasyWay2-Award. Mit ihrer Erfindung leisten sie einen wichtigen Beitrag zu mehr Sicherheit, sowohl für die Lkw-Fahrer als auch für die Beschäftigten des Autobahnbetriebsdienstes. Sie liegen damit ganz auf der Linie unseres neuen Verkehrssicherheitskonzepts „Bayern mobil – sicher ans Ziel“. Ihr Produkt wird zwischenzeitlich nicht nur in Bayern, sondern auch in anderen Bundesländern eingesetzt. Seit Anfang 2012 nutzt sogar die österreichische ASFINAG diese Innovation aus der Metropolregion Nürnberg. Mit der europäischen Auszeichnung wird das CB-Funkwarnsystem weit über Bayerns Grenzen hinweg bekannt und zu mehr Sicherheit auf dem transeuropäischen Straßennetz beitragen können.“ Bereits im Juli 2011 hatte die Autobahndirektion Nordbayern für ihre Erfindung den ADAC-Mobilitätspreis erhalten.

Auf Autobahnen ereignen sich immer wieder schwere Auffahrunfälle auf Sicherungsfahrzeuge des Autobahnbetriebsdienstes, die meist von Lkw’s verursacht werden. Diese fahren meist ungebremst auf und gefährden auch das Betriebsdienstpersonal. So entstand der Gedanke, die Lkw-Fahrer über den konventionellen CB-Funk auf die mit Warnleitanhängern abgesicherten Baustellen auf Autobahnen hinzuweisen. Das Funkwarnsystem sendet über acht Funkkanäle Warntexte in den Sprachen Deutsch, Englisch, Italienisch, Ungarisch, Tschechisch, Türkisch, Russisch und Polnisch.

EasyWay ist ein europäisches Premiumprojekt. Hier arbeiten die Straßenverwaltungen von mehr als 20 europäischen Staaten gemeinsam mit privaten Straßenbetreibern zusammen, um die Verkehrsabläufe auf dem transeuropäischen Straßennetz sicherer, effizienter und möglichst umweltverträglich abzuwickeln.

 

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